Salzwiesen-Groß-Wegerich

Plantago major subsp. winteri

Art (species)

Groß-Wegerich / Plantago major

Gattung (genus)

Wegerich i.e.S / Plantago s.str.

Familie (familia)

Wegerichgewächse / Plantaginaceae


Taxonomisch problematische Unterart.

P. major subsp. winteri (P. m. var. salina) / Salzwiesen-G.-W. n: LB Spreite etwas dicklich, meist mehr als 1½× so lg wie br, meist weitbuchtig gezähnt, 3(5)-nervig, am Grund meist kurz keilig, oseits behaart; FrÄhre 16(10) cm lg, zur Spitze hin meist nicht dünner werdend; Fr mit (6)8–12 Sa; Sa 0,9–1,2 mm lg. H: 5–15 cm. H He. VI–VIII. Nasse bis wechselnasse Salzwiesen, salzige Ruderalfluren; coll; slt. B (im SeeW). RL: Ö 2. Viell. bloß salztolerante Modifikante von  P. major od. P. uliginosa.

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Vielleicht bloß salztolerante Modifikante von P. major od. P. uliginosa.

 

Gebiet:

  • Nordburgenland

im Seewinkel

 

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • pollakanth (mehrmals blühend)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig

Höhe: 5–15 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • selbstbestäubt (autogam)
  • windbestäubt (anemophil)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf unbeblättertem Stängel (Schaft)
  • Typ: Ähre (oder Kolben, wenn Achse verdickt)

Fruchtähre 1–6(10) cm lang, zur Spitze hin meist nicht dünner werdend

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: braun/schwärzlich
  • Farbe: gelb
  • Farbe: grünlich
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 4 Staubblätter
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • Anzahl: 4 Kelchblätter

Blütenduft:

  • ohne Blütenduft

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Rhizom (wurzelartige, meist horizontal verlaufende Sprossachse)

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Laubblattspreite etwas dicklich, oberseits behaart

 

Vielleicht bloß salztolerante Modifikante von P. major od. P. uliginosa.

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: wellig/kraus (dreidimensonal)
  • Blattrand: gebuchtet
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Grösse: gross (länger als 10 cm)
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Nervatur parallel-/bogennervig
  • Spreite elliptisch

Laubblattspreite etwas dicklich, meist mehr als 1½× so lang wie breit, meist weitbuchtig gezähnt, 3(5)-nervig, am Grund meist kurz keilig, oberseits behaart

 

Vielleicht bloß salztolerante Modifikante von P. major od. P. uliginosa.

 

Blattstiel:

Rosette:

  • Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)

Fruchtstand:

Fruchtähre 1–6(10) cm lang, zur Spitze hin meist nicht dünner werdend

 

Frucht:

Frucht mit (6)8–12 Samen

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Frucht mit (6)8–12 Samen; Samen 0,9–1,2 mm lang

Lebensraum:

  • Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore
  • Ruderalstandorte
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)

Nasse bis wechselnasse Salzwiesen, salzige Ruderalfluren, (im Seewinkel)

 

Vielleicht bloß salztolerante Modifikante von P. major od. P. uliginosa.

 

Ökologie:

  • Staunässezeiger/Vernässungszeiger
  • Salzpflanze (Halophyt) oder salztolerant
  • Störungszeiger
  • Wechselfeuchtezeiger

Nasse bis wechselnasse Salzwiesen, salzige Ruderalfluren, (im Seewinkel)

 

Vielleicht bloß salztolerante Modifikante von P. major od. P. uliginosa.

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Geologie/Boden:

Nasse bis wechselnasse Salzwiesen, salzige Ruderalfluren, (im Seewinkel)

 

Vielleicht bloß salztolerante Modifikante von P. major od. P. uliginosa

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Tierverbreitung (Zoochorie) – Verbreitung außen am Tierkörper (Epizoochorie)

Streufrüchte

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August

VI–VIII