


Silber-Pappel
Populus alba
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Weiß-Pappel, „Alber“
Rinde weiß bis grünlich-weiß; Winterknospen und 1–2-jährige Äste weißfilzig; Winterknospen eiförmig; Laubblätter oberseits dunkelgrün, glänzend, die der Jungpflanzen und der Langtriebe handförmig 3–5-lappig, grob buchtig-gezähnt, unterseits dicht weißfilzig; Laubblätter der Kurztriebe unterseits schwach graufilzig, meist verkahlend, ±grau; Deckblätter schwach und ungleich gezähnt bis fast ganzrandig; Staubblätter 6–10. Höhe: 15–30 m. Verholzt, Makrophanerophyt; Höchstalter 400–500 Jahre. III–IV. Weichholz-Auwälder; auch Waldschläge, Brachen, Ruderalstellen (z.B. Bahngelände); basenhold; Pioniergehölz; collin–untermontan; häufig bis zerstreut; im Alpenraum selten. Volksarzneipflanze (Rinde, Knospen).
Detailbeschreibung
Wuchsform:
- verholzt
Höchstalter 400–500 Jahre
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Höhe: 15–30 m
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
- Pflanze zweihäusig
Blüte 1-geschlechtig
Blütenstand:
Deckblätter schwach und ungleich gezähnt bis fast ganzrandig
Deckblätter ± zottig bewimpert
Kätzchen stets herabhängend
Blütenstand: Ähre („Kätzchen“)
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
Fruchtknoten oberständig, 2-karpellig, 1-fächrig
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Anzahl: 7, 8 oder 9 Staubblätter
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
Staubblätter 6–10
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Rinde weiß bis grünlichweiß
Junge Zweige und Winterknospen weißfilzig
Jahrestriebe monopodial verkettet, dh echte Endknospe (Terminalknospe) vorhanden
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Farbe: dunkelgrün
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Blattform: geteilt, gelappt (z.B. Eichenblatt)
- Blattrand: gezähnt
- Spreite eiförmig
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Blattstellung: Wechselständig
sommergrün
Laubblätter wechselständig
Stipeln vorhanden
Laubblätter der Langtriebe unterseits ± filzig behaart, die der Kurztriebe eiförmig, grob lappig-buchtig gezähnt
Laubblätter der Jungpflanzen und der Langtriebe handförmig 3–5-lappig, grob buchtig-gezähnt, unterseits dicht weißfilzig
Laubblätter der Kurztriebe unterseits schwach graufilzig, meist verkahlend, ± grau
Laubblätter oberseits dunkelgrün, glänzend
Lebensraum:
- Auwälder
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Gebüsche und Hochstaudenfluren
Weichholz-Auwälder; auch Waldschläge, Brachen, Ruderalstellen (zB Bahngelände)
Ökologie:
Pioniergehölz
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–untermontan
Geologie/Boden:
basenhold
Verbreitunsstrategien:
- Flugfrucht (Anemochorie)
Same mit Haarschopf (anemochor)
Blütezeit:
- 03 - März
- 04 - April
III–IV.


