Gewöhnliche Wald-Primel

Primula elatior s.str.


Gattung (genus)

Primula elatior agg.

Gattung (genus)

Primel / Primula

Familie (familia)

Primelgewächse / Primulaceae


Im Burgenland die einzige Art der ArtengruppePrimula elatior agg.. Weitere Informationen siehe dort. 

Synonyme: (Gewöhnliche) Hoch-Primel, -Schlüsselblume, Hohe Primel, Hohe Schlüsselblume, (niederösterreichisch:) „Bodeinerl“

Stängel, Laubblattspreiten, Blütenstiele und Kelch mit wenigen bis zahlreichen, 0,4–0,7 mm langen Haaren; Laubblattspreite meist abrupt in den besonders oberwärts geflügelten Stiel zusammengezogen, dieser ca. ¾× so lang wie die Spreite; ; Kelchzipfel 3–7 mm lang, 2–2½× so lang wie breit; Frucht 3–5× so lang wie breit, deutlich länger als der Kelch. ​​Höhe: 10–30 cm. Hemikryptophyt. III–VI(IX–XI). Eadellaubwälder, Hochstaudenfluren, frische Wiesen; (collin–)montan–subalpin (–unteralpin); Arzneipflanze (Wurzel, Rhizom).

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride Primula acaulis × Primula veris.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 10–30 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
  • tierbestäubt: insektenbestäubt - Bienen/Hummeln
  • tierbestäubt: insektenbestäubt - Schmetterlinge

Blüten verschiedengriffelig

selbststeril

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf unbeblättertem Stängel (Schaft)
  • Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
  • Typ: Dolde

gestielte Dolde

Stängel, Laubblattspreiten, Blütenstiele und Kelch mit wenigen bis zahlreichen, 0,4–0,7 mm langen Haaren

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
  • Blüten stieltellerförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Blüten verschiedengriffelig

 

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

Blüten verschiedengriffelig

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter

Blüten verschiedengriffelig

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch behaart oder bewimpert
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich: abgerundet
  • Kelchzähne deutlich

Kelchzipfel 3–7 mm lang, 2–2½× so lang wie breit

Stängel, Laubblattspreiten, Blütenstiele und Kelch mit wenigen bis zahlreichen, 0,4–0,7 mm langen Haaren

Frucht 3–5× so lang wie breit, deutlich länger als der Kelch

 

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Blütenduft:

Blütenduft: ohne Duft oder Pfirsich-Marille

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Rhizom (wurzelartige, meist horizontal verlaufende Sprossachse)

Arzneipflanze (Wurzel, Rhizom)

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

siehe Primula elatior agg

Stängel, Laubblattspreiten, Blütenstiele und Kelch mit wenigen bis zahlreichen, 0,4–0,7 mm langen Haaren

 

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Blattrand: wellig/kraus (dreidimensonal)
  • Laubblätter alle gleich gestaltet
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Grösse: gross (länger als 10 cm)
  • Nervatur fieder-/netznervig

siehe Primula elatior agg.

Stängel, Laubblattspreiten, Blütenstiele und Kelch mit wenigen bis zahlreichen, 0,4–0,7 mm langen Haaren

Laubblattspreite meist abrupt in den besonders oberwärts geflügelten Stiel zusammengezogen, dieser ca. ¾× so lang wie die Spreite

 

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Blattstiel:

Laubblattspreite meist abrupt in den besonders oberwärts geflügelten Stiel zusammengezogen, dieser ca. ¾× so lang wie die Spreite

 

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Rosette:

  • Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)

Fruchtstand:

siehe Primula elatior agg.

Frucht 3–5× so lang wie breit, deutlich länger als der Kelch

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Frucht:

Frucht 3–5× so lang wie breit, deutlich länger als der Kelch

 

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Gebüsche und Hochstaudenfluren
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
  • Wälder und Forste

Edellaubwälder, Hochstaudenfluren, frische Wiesen

 

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Ökologie:

Edellaubwälder, Hochstaudenfluren, frische Wiesen

 

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

(collin–)montan–subalpin (–unteralpin)

 

Verwechslungsmöglichkeit: Mit der sehr ähnlichen Hybride P. acaulis × P. veris

 

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

selbststeril

Verbreitunsstrategien:

siehe Primula elatior agg.

Blütezeit:

  • 03 - März
  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 09 - September
  • 10 - Oktober
  • 11 - November

III–VI(IX–XI)