Pfriemen-Mastkraut

Sagina revelierei


Gattung (genus)

Mastkraut / Sagina

Familie (familia)

Nelkengewächse / Caryophyllaceae


Synonyme: Sagina alexandrae; Sagina hawaiensis, Sagina subulata

Stängel, Laubblätter und Kelch kurz drüsig behaart; Alle Laubblätter ± gleichmäßig 4–15 mm lang, Stachelspitze der bewimperten Laubblätter 0,5 mm lang, so lang wie die Laubblattbreite; Kelchblätter 5, 2 mm lang; Kronblätter 5, ⅔–1× so lang wie der Kelch; reife Früchte wenig länger als der Kelch. Höhe: 3–10 cm. Hemikryptophyt. Blütezeit: VI–VIII. Feucht-sandige, offene Böden, Brachen, Ruderalstellen; karbonat­meidend; auch kultiviert, als Bodendecker im Handel („Sternmoos“), die Vorkommen wohl zum Teil verwildernde Sorten; collin–montan; im Nord-Burgenland selten, im Mittel- und Süd-Burgenland häufig vorkommend.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Gebiet:

  • Nordburgenland
  • Südburgenland

im Nord-Burgenland selten, im Mittel- und Süd-Burgenland häufig vorkommend

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • Pflanze bis 5 cm hoch: niedrigwüchig bzw. dem Boden anliegend
  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig

Höhe: 3–10 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Infloreszenz wenigblütig
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)

Kronblätter 5, ⅔–1× so lang wie der Kelch

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig

Kelchblätter 5, 2 mm lang

Kronblätter 5, ⅔–1× so lang wie der Kelch

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Pflanze drüsig
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Stängel, Laubblätter und Kelch kurz drüsig behaart

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: am Rand bewimpert
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Drüsenhaare
  • Apex: Blattspreite zugespitzt
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Gegenständig
  • Grösse: sehr klein (nicht länger als 1 cm)
  • Spreite linealisch
  • Spreite nadel-/borstenförmig/fädlich

Stängel, Laubblätter und Kelch kurz drüsig behaart

Alle Laubblätter ± gleichmäßig 4–15 mm lang, Stachelspitze der bewimperten Laubblätter 0,5 mm lang, so lang wie die Laubblattbreite

Blattstiel:

Frucht:

reife Früchte wenig länger als der Kelch

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte

Feucht-sandige, offene Böden, Brachen, Ruderalstellen; karbonat­meidend; auch kultiviert

im Nord-Burgenland selten, im Mittel- und Süd-Burgenland häufig vorkommend

Ökologie:

  • Störungszeiger

Feucht-sandige, offene Böden, Brachen, Ruderalstellen; karbonat­meidend; auch kultiviert

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

Geologie/Boden:

  • Lockere Böden (kiesig, sandig)
  • Säureliebend (=acidophil)

Feucht-sandige, offene Böden, Brachen, Ruderalstellen; karbonat­meidend

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August

VI–VIII