Gewöhnlicher Wiesen-Salbei
Salvia pratensis subsp. pratensis
Art (species)
Wiesen-Salbei / Salvia pratensis
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Im Burgenland die einzige Unterart des Wiesen-Salbei / Salvia pratensis. Weitere Informationen siehe dort.
Synonym: Salvia pratensis s. str.
Blütenstand walzlich; Knäuel-Tragblätter grün, ± zurückgeschlagen; Blütenstiel 2 mm lang; Kelch 7–11 mm lang; Krone 20–25(30) mm lang, Oberlippe der Krone breit, sichelförmig gebogen, Unterlippe mit abstehenden oder herabgebogenen Seitenzipfeln. Siehe Anmerkung bei Salvia nemorosa!
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Siehe Salvia pratensis
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Siehe Salvia pratensis
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Quirl (Blüten in Quirlen angeordnet)
Blütenstand walzlich
Knäuel-Tragblätter grün, ± zurückgeschlagen
Blütenstiel 2 mm lang
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: violett
- Farbe: blau
- Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
- Lippenkrone („Lippenblüte“)
- Verwachsenblättrig mit Kronröhre
Siehe Salvia pratensis
Krone 20–25(30) mm lang, Oberlippe der Krone breit, sichelförmig gebogen, Unterlippe mit abstehenden oder herabgebogenen Seitenzipfeln
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
- Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)
Siehe Salvia pratensis
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 1-2 Staubblätter
- Staubblätter frei
Siehe Salvia pratensis agg
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
Siehe Salvia pratensis
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Behaarung: Haartyp: Drüsenhaare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: gekerbt
- Blattrand: wellig/kraus (dreidimensonal)
- Blattstellung: Gegenständig
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Farbe: dunkelgrün
- Spreitengrund herzförmig
- Spreite eiförmig
- Spreite elliptisch
Siehe Salvia pratensis
Knäuel-Tragblätter grün, ± zurückgeschlagen
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Frucht:
- Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
- Frucht zwei- bis wenigsamig
Lebensraum:
- Halbtrockenrasen
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
Siehe Salvia pratensis
Ökologie:
Siehe Salvia pratensis
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
Siehe Salvia pratensis
Geologie/Boden:
- Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
Siehe Salvia pratensis
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
Siehe Salvia pratensis