Siehe-Schneestolz

Scilla siehei

Gattung (genus)

Blaustern, Schneestolz / Scilla

Familie (familia)

Spargelgewächse / Asparagaceae


Synonyme: Chionodoxa siehei, S. forbesii s. lat.

Laubblätter ziemlich linealisch (sich gegen die Spitze zu nicht verbreiternd), kräftig grasgrün, rinnenförmig; Blütenstand 1–11-blütig; Blüten schwach duftend oder duftlos; Perigonblätter 12–19 mm lang; zu 20–25 % ihrer gesamten Länge miteinander verwachsen; Staubfäden aufrecht, weiß, am Grund mit der Perigonröhre verwachsen, freier Teil abge­flacht, ein Krönchen um den Stempel bildend; Griffel 1–1,5 mm lang; Frucht ellisoid; Samen 2–3 mm im Durchmesser, trocken schwarz. Höhe: 10–25 cm. Geophyt. III–IV. Als Zierpflanze häufig kultiviert in Parkanlagen und Gärten; zum Verwildern neigend. (Heimat: südwestliches Kleinasien), die triploide Sorte cv. ‘Pink Giant’ (mit rosafarbenem Peri­gon) ist samensteril. 

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Als Zierpflanze häufig kultiviert in Parkanlagen und Gärten; zum Verwildern neigend

Verbreitung:

Heimat: südwestliches Kleinasien

Lebensform:

  • Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 10–25 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blüten schwach duftend oder duftlos

 

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf unbeblättertem Stängel (Schaft)
  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Typ: Traube
  • Infloreszenz wenigblütig

Blütenstand 1–11-blütig; Blüten schwach duftend oder duftlos

Blütenblätter:

  • Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
  • Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: violett
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Farbe: rot
  • Verwachsenblättrig mit Nebenkrone

Perigonblätter 12–19 mm lang; zu 20–25 % ihrer gesamten Länge miteinander verwachsen

Staubfäden aufrecht, weiß, am Grund mit der Perigonröhre verwachsen, freier Teil abge­flacht, ein Krönchen um den Stempel bildend

triploide Sorte cv. ‘Pink Giant’ mit rosafarbenem Peri­gon

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

Griffel 1–1,5 mm lang

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
  • Staubblätter verwachsen

Staubfäden aufrecht, weiß, am Grund mit der Perigonröhre verwachsen, freier Teil abge­flacht, ein Krönchen um den Stempel bildend

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Blütenduft:

  • ohne Blütenduft

Blüten schwach duftend oder duftlos

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Zwiebel

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze kahl
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Blüten schwach duftend oder duftlos

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Nervatur parallel-/bogennervig
  • Querschnitt: Spreite rinnenförmig
  • Spreite linealisch

Laubblätter ziemlich linealisch (sich gegen die Spitze zu nicht verbreiternd), kräftig grasgrün, rinnenförmig

Blattstiel:

Rosette:

  • Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)

Frucht:

Frucht ellisoid

 

die triploide Sorte cv. ‘Pink Giant’ (mit rosafarbenem Peri­gon) ist samensteril

Samen:

  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Samen 2–3 mm im Durchmesser, trocken schwarz

 

die triploide Sorte cv. ‘Pink Giant’ (mit rosafarbenem Peri­gon) ist samensteril

Lebensraum:

Als Zierpflanze häufig kultiviert in Parkanlagen und Gärten; zum Verwildern neigend

Ökologie:

Als Zierpflanze häufig kultiviert in Parkanlagen und Gärten; zum Verwildern neigend

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 03 - März
  • 04 - April

III–IV