Triften-Knäuel

Scleranthus polycarpos


Gattung (genus)

Artengruppe Einjahr-Knäuel / Scleranthus annuus agg.

Gattung (genus)

Knäuel / Scleranthus

Familie (familia)

Nelkengewächse / Caryophyllaceae


Synonyme: Wildes Knäuel, Alpen-Knäuel, Scleranthus alpestris, Scleranthus annuus subsp. polycarpos

Pflanze grasgrün; Stängelglieder 4–8 mm mm lang, meist so lang oder länger als die 6–9 mm langen Laubblätter; Blütenstand dicht, meist aus sitzenden, gehäuften Knäueln; Deckblätter die Blüten meist nicht überragend; Perigonblätter 2–4 mm lang, untereinander fast gleich lang; alle 5 Perigonblattzipfel zur Fruchtreife gerade vorgestreckt (aufrecht); Scheinfrüchte (2,2)2,8–3,6(3,8) mm lang, ihr Grund abgerundet. Höhe: (2)3–10(17) cm. Therophyt. Blütezeit: IV–IX. Steinige, offene Trockenrasen, meist nicht in Äckern; karbonatmeidend; collin–obermontan; zerstreut bis selten.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • Pflanze bis 5 cm hoch: niedrigwüchig bzw. dem Boden anliegend
  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: (2)3–10(17) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Infloreszenz dichtblütig
  • Infloreszenz vielblütig
  • Quirl (Blüten in Quirlen angeordnet)
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenstand dicht, meist aus sitzenden, gehäuften Knäueln; Deckblätter die Blüten meist nicht überragend

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
  • Blüte mit Achsenbecher
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Farbe: grünlich
  • Farbe: gelb
  • Farbe: weiß oder cremefarben

Perigonblätter 2–4 mm lang, untereinander fast gleich lang; alle 5 Perigonblattzipfel zur Fruchtreife gerade vorgestreckt (aufrecht)

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten mittelständig oder halbunterständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 1-2 Staubblätter
  • Anzahl: 3 Staubblätter
  • Anzahl: 4 Staubblätter
  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
  • Anzahl: 7, 8 oder 9 Staubblätter
  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich: abgerundet
  • mit Aussenkelch/Scheinkelch

Perigonblätter 2–4 mm lang, untereinander fast gleich lang; alle 5 Perigonblattzipfel zur Fruchtreife gerade vorgestreckt (aufrecht)

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Pflanze grasgrün; Stängelglieder 4–8 mm mm lang, meist so lang oder länger als die 6–9 mm langen Laubblätter

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Gegenständig
  • Grösse: sehr klein (nicht länger als 1 cm)
  • Spreite linealisch
  • Spreite nadel-/borstenförmig/fädlich

Pflanze grasgrün; Stängelglieder 4–8 mm mm lang, meist so lang oder länger als die 6–9 mm langen Laubblätter

Blattstiel:

Frucht:

alle 5 Perigonblattzipfel zur Fruchtreife gerade vorgestreckt (aufrecht) Scheinfrüchte (2,2)2,8–3,6(3,8) mm lang, ihr Grund abgerundet

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Trockenrasen

Steinige, offene Trockenrasen, meist nicht in Äckern; karbonatmeidend

Ökologie:

  • An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)

Steinige, offene Trockenrasen, meist nicht in Äckern; karbonatmeidend

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–obermontan

Geologie/Boden:

Steinige, offene Trockenrasen, meist nicht in Äckern; karbonatmeidend

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September

IV–IX