Hügel-Knäuel
Scleranthus verticillatus
Gattung (genus)
Artengruppe Einjahr-Knäuel / Scleranthus annuus agg.
Gattung (genus)
Familie (familia)
Nelkengewächse / Caryophyllaceae
Synonyme: Scleranthus collinus, Scleranthus annuus subsp. collinus, Scleranthus annuus subsp. verticillatus
Pflanze gelbgrün; Stängelglieder 2–5 mm lang, meist (?) kürzer als die 4–6(8) mm langen Laubblätter; Knäuel sehr kurz gestielt und dichtblütig, die beiden einander gegenüberstehenden je einen Scheinwirtel bildend (Stängel mit rund 5–10 solchen Scheinwirteln); Perigonblätter 1,5–2,5 mm lang, ungleich lang (3 längere und 2 um 12–20% kürzere); 3 Perigonblattzipfel der Scheinfrüchte einwärts gebogen; Scheinfrüchte (1,5)1,9–2,5(2,7) mm lang. Höhe: (2)3–10 (14) cm. Therophyt. Blütezeit: IV–V. Trockene, steinige Grasplätze, Trockenrasen; pH-indifferent; collin; sehr selten.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Infloreszenz dichtblütig
- Infloreszenz vielblütig
- Quirl (Blüten in Quirlen angeordnet)
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Knäuel sehr kurz gestielt und dichtblütig, die beiden einander gegenüberstehenden je einen Scheinwirtel bildend (Stängel mit rund 5–10 solchen Scheinwirteln)
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Blütenhülle freiblättrig
- Blüte mit Achsenbecher
Perigonblätter 1,5–2,5 mm lang, ungleich lang (3 längere und 2 um 12–20% kürzere); 3 Perigonblattzipfel der Scheinfrüchte einwärts gebogen
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten mittelständig oder halbunterständig
- Fruchtblätter verwachsen
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 1-2 Staubblätter
- Anzahl: 3 Staubblätter
- Anzahl: 4 Staubblätter
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Anzahl: 7, 8 oder 9 Staubblätter
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Staubblätter frei
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch verwachsenblättrig
- mit Aussenkelch/Scheinkelch
Perigonblätter 1,5–2,5 mm lang, ungleich lang (3 längere und 2 um 12–20% kürzere)
Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):
- Pfahlwurzel
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Pflanze gelbgrün
Stängelglieder 2–5 mm lang, meist (?) kürzer als die 4–6(8) mm langen Laubblätter
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Farbe: hellgrün
- Spreite linealisch
Pflanze gelbgrün
Stängelglieder 2–5 mm lang, meist (?) kürzer als die 4–6(8) mm langen Laubblätter
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Lebensraum:
- Trockenrasen
Trockene, steinige Grasplätze, Trockenrasen; pH-indifferent
Ökologie:
- An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)
Trockene, steinige Grasplätze, Trockenrasen; pH-indifferent
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
- pH-indifferent/auf intermediärem Gestein
- Flachgründige Böden
Trockene, steinige Grasplätze, Trockenrasen; pH-indifferent
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
IV–V

