

Hügel-Heilwurz
Seseli libanotis subsp. intermedium
Art (species)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Im Burgenland die einzige Unterart der Art Seseli libanotis. Nähere Informationen siehe dort.
Synonyme: Sibirische Heilwurz; Libanotis pyrenaica subsp. intermedia, Libanotis sibirica, Libanotis sibirica subsp. montana
Untere Laubblätter 1–2×-gefiedert; Zipfel eiförmig, grob gesägt bis fiederschnittig, stumpflich bis stumpf; Frucht kurzhaarig. Höhe: (60)100–150(200) cm. VI–IX(X). Trockene Magerwiesen, halbruderale Halbtrockenrasen, trockene Gebüschränder; collin–submontan; lokal häufig (z.B. Niederösterreich: in der Wachau), sonst zerstreut. Im Pannonikum.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
Wuchshöhe:
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: (60)100–150(200) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Infloreszenz dichtblütig
- Infloreszenz vielblütig
- Typ: Doppeldolde
Hüllblätter meist zahlreich
Blütenblätter:
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten unterständig
- Fruchtblätter verwachsen
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Staubblätter frei
Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):
- Speicherwurzel(n) – Rüben und Wurzelknollen
Rübe
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
- Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
- Blattform: zusammengesetzt: zweifach (doppelt) oder mehrfach
- Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Blattstellung: Wechselständig
- Farbe: glauk (blaugrün)
- Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
- Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
- mit Blattscheide
- Spreite eiförmig
- Blattform: geteilt, geschnitten
- Blattrand: gesägt
Untere Laubblätter 1–2×-gefiedert
Zipfel eiförmig, grob gesägt bis fiederschnittig, stumpflich bis stumpf
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel lang (deutlich)
Laubblatt gestielt
Blättchen ungestielt
Rosette:
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Lebensraum:
- Halbtrockenrasen
- Gebüsche und Hochstaudenfluren
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
Trockene Magerwiesen, halbruderale Halbtrockenrasen, trockene Gebüschränder
im Pannonikum
Ökologie:
- Magerkeitszeiger (Ausgelaugte, nährstoffarme Böden)
- An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)
Trockene Magerwiesen, halbruderale Halbtrockenrasen, trockene Gebüschränder
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
collin–submontan
Geologie/Boden:
- Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Verbreitunsstrategien:
- Flugfrucht (Anemochorie)
Streufrüchte
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
VI–IX(X)

