Riesige Grün-Borstenhirse

Setaria viridis var. major

Art (species)

Grün-Borstenhirse / Setaria viridis

Gattung (genus)

Borstenhirse / Setaria

Familie (familia)

Süßgräser / Poaceae


Eine der zwei burgenländischen Varietäten vonSetaria viridis. Weitere Informationen siehe dort.

Synonyme: Dicke Grün-Borstenhirse, Dickschopfige Grüne Borstenhirse; Setaria viridis subsp. pycnocoma, Setaria italica × Setaria viridis?

Ährchen zur Reifezeit als Ganzes (samt den Hüllspelzen) abfallend; obere, verhärtende Deckspelze schwach runzelig; Ährchen 1,8–2,2 mm lang. Höhe: 150–250 cm. Therophyt. VII–X. Nährstoffreiche Mais- und Kür­bisäcker, Ruderalstellen: Bahnkörper; collin; selten. Unbeständig bis lokal etabliert. (Heimat unbe­kannt).

 

Detailbeschreibung
Details

Lebensform:

Th.

Wuchsform:

  • annuell

Wuchshöhe:

  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 150–250 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • windbestäubt (anemophil)

Blütenstand:

  • Ährenrispe (bei Süßgräsern)
  • Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
  • Typ: Ähre (oder Kolben, wenn Achse verdickt)

obere Hüllspelzen so lang wie die Deckspelze, obere Deckspelze fast glatt, ohne oder mit schwachen Querrunzeln

Oberer Teil der Deckspelzen von der Hüllspelze (fast) ganz verdeckt

Ährchen zur Reifezeit als Ganzes (samt den Hüllspelzen) abfallend

obere, verhärtende Deckspelze schwach runzelig

Ährchen 1,8–2,2 mm lang

Ährchenstiele mit langen, grannenartigen Borsten, die die Ährchen meist weit überragen

Ährchenstiele mit 1–8(12) Borsten, diese 3–10 mm lang, bei der Reife nach dem Abfallen des Ährchens bleibend

Ährchen mit ihrer Borstenhülle an kurzen, verzweigten Ästen des Ährchenstands stehend

Bors­tenhülle aus 1–3(6) Borsten bestehend, diese grün, oft purpurn bis violett über­laufen, später strohfarben bis fast gelblichbraun

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 1-2 Staubblätter

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattstellung: Zweizeilig (distich)
  • mit Blatthäutchen (Ligula)
  • mit Blattscheide
  • Spreite linealisch

Alle Laubblattspreiten kahl

Frucht:

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Ruderalstandorte

Nährstoffreiche Mais- und Kür­bisäcker, Ruderalstellen: Bahnkörper

Ökologie:

  • Nährstoffzeiger (fette, nährstoffreiche Böden)

Nährstoffreiche Mais- und Kür­bisäcker

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Blütezeit:

  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober

VII–X