Paradeiser, Tomate

Solanum lycopersicum


Gattung (genus)

Nachtschatten / Solanum

Familie (familia)

Nachtschattengewächse / Solanaceae


Synonyme: Paradiesapfel; Lycopersicon esculentum

Pflanze (besonders im Blütenstand) drüsenhaarig; Laubblätter (unterbrochen) unpaarig gefiedert, Fiedern meist unregelmäßig fiederschnittig bis grob gezähnt; Krone gelb; Frucht saftig, meist 2–8 cm im Durchmesser, Gestalt und Farbe bei den verschiedenen Sorten sehr variabel. Höhe: 40–150 cm. Therophyt. (V)VII–X. Kulturpflanze (Gemüse- und Obstpflanze; viele Sorten); gelegentlich unbeständig an Ruderalstandorten verwildernd, besonders auf Mülldeponien, Bahnanlagen, oft massenhaft auf Klärschlammdeponien (Samen aus menschlichen Fäkalien). (Heimat: Südamerika und Mittelamerika).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Kulturpflanze (Gemüse- und Obstpflanze; viele Sorten); gelegentlich unbeständig an Ruderalstandorten verwildernd, besonders auf Mülldeponien, Bahnanlagen, oft massenhaft auf Klärschlammdeponien (Samen aus menschlichen Fäkalien).

Verbreitung:

Heimat: Südamerika und Mittelamerika

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 40–150 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
  • Infloreszenz wenigblütig
  • Nur Einzelblüten
  • Infloreszenz vielblütig
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)

Krone gelb

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Staubbeutel gelb
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich
  • Kelchzähne deutlich: zugespitzt

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Pflanze drüsig
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Pflanze (besonders im Blütenstand) drüsenhaarig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Behaarung: Haartyp: Drüsenhaare
  • Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
  • Blattform: geteilt, geschnitten
  • Blattform: geteilt, gespalten
  • Blattform: leierförmig (vergrößerter Endabschnitt oder Endblättchen)
  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
  • Blattrand: gezähnt
  • Blattrand: gekerbt
  • Blattstellung: Wechselständig

Pflanze (besonders im Blütenstand) drüsenhaarig

Laubblätter (unterbrochen) unpaarig gefiedert, Fiedern meist unregelmäßig fiederschnittig bis grob gezähnt

Blattstiel:

Frucht:

  • Beere
  • Farbe: grün
  • Farbe: hell - weiss, gelb oder orange
  • Farbe: rot
  • Farbe: blau oder schwarz

Frucht saftig, meist 2–8 cm im Durchmesser, Gestalt und Farbe bei den verschiedenen Sorten sehr variabel

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Ruderalstandorte

Kulturpflanze (Gemüse- und Obstpflanze; viele Sorten); gelegentlich unbeständig an Ruderalstandorten verwildernd, besonders auf Mülldeponien, Bahnanlagen, oft massenhaft auf Klärschlammdeponien (Samen aus menschlichen Fäkalien)

Ökologie:

  • Störungszeiger

Kulturpflanze (Gemüse- und Obstpflanze; viele Sorten); gelegentlich unbeständig an Ruderalstandorten verwildernd, besonders auf Mülldeponien, Bahnanlagen, oft massenhaft auf Klärschlammdeponien (Samen aus menschlichen Fäkalien)

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober

(V)VII–X