Zottiger Gelbrotbeeren-Nachtschatten
Solanum villosum subsp. villosum
Gattung (genus)
Gelbrotbeeren-Nachtschatten / Solanum villosum s.lat.
Gattung (genus)
Familie (familia)
Nachtschattengewächse / Solanaceae
Eine der beiden burgenländischen Unterarten von Solanum villosum. Weitere Informationen siehe dort.
Synonyme: Gelbfrüchtiger Nachtschatten,Gelbbeeren-Nachtschatten, Gelber Nachtschatten, Zottiger Nachtschatten; Solanum villosum s. str., Solanum luteum s. str.
Pflanze (besonders oberwärts) mit meist abstehendenDrüsenhaaren; Stängel mit ungeflügelten, glatten Kanten; Frucht meist gelb (selten mennigrot); Samen braun. Frische Ruderalfluren.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Therophyt (Einjährige)
Wuchsform:
- annuell
- hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
- krautig
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
- Infloreszenz wenigblütig
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Pflanze (besonders oberwärts) mit meist abstehenden Drüsenhaaren
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Farbe: mehrfarbig oder gemustert
- Farbe: gelb
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Staubbeutel gelb
- Staubblätter frei
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch verwachsenblättrig
- Kelchzähne deutlich
- Kelchzähne deutlich: abgerundet
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
Pflanze (besonders oberwärts) mit meist abstehenden Drüsenhaaren; Stängel mit ungeflügelten, glatten Kanten
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Drüsenhaare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: gebuchtet
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Wechselständig
- Farbe: hellgrün
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Spreite elliptisch
Pflanze (besonders oberwärts) mit meist abstehenden Drüsenhaaren
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Lebensraum:
- Ruderalstandorte
- Gebüsche und Hochstaudenfluren
Frische Ruderalfluren.
Ökologie:
Frische Ruderalfluren.
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
Geologie/Boden:
Frische Ruderalfluren.
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober

