Gelbrotbeeren-Nachtschatten

Solanum villosum s.lat.


Gattung (genus)

Nachtschatten / Solanum

Familie (familia)

Nachtschattengewächse / Solanaceae


Synonyme: Gelbrot-Nachtschatten; Solanum luteum s. lat. = „Solanum luteum agg.“ = Solanum villosum agg.

Blütenstand meist 3–5-blütig; Kelch zur Fruchtreife nur wenig vergrößert, 5–6 mm im Durchmesser (kleiner als der Frucht-Durchmesser), Kelchzipfel 1,5–2(2,5) mm lang, waagrecht abstehend bis ± zurückgeschla­gen, (aufgerichtet) nicht bis zur Mitte der Frucht reichend, meist spitz; Kelchbuchten meist abgerundet; Krone weiß; Antheren ≈ so lang wie die Staubfäden; Fruchtstandsstiel 5–13(15) mm lang; Fruchtstiele meist länger als der Stiel des Fruchtstands; Frucht mit 35–55 Samen, gelb oder mennigrot, meist länger als breit. Höhe: 10–40 cm. Therophyt. VII–X. collin; sehr selten. (Heimat: Mediterranraum).

Im Burgenland kommen die Unterarten Solanum villosum subsp. villosumund Solanum villosum subsp. alatum vor. Weitere Informationen siehe dort.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Verbreitung:

Heimat: Mediterranraum

 

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 10–40 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
  • Infloreszenz wenigblütig
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenstand meist 3–5-blütig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: gelb
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)

Krone weiß

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Staubblätter frei

Antheren ≈ so lang wie die Staubfäden

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich: abgerundet
  • Kelchzähne deutlich

Kelch zur Fruchtreife nur wenig vergrößert, 5–6 mm im Durchmesser (kleiner als der Frucht-Durchmesser), Kelchzipfel 1,5–2(2,5) mm lang, waagrecht abstehend bis ± zurückgeschla­gen, (aufgerichtet) nicht bis zur Mitte der Frucht reichend, meist spitz; Kelchbuchten meist abgerundet

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: gebuchtet
  • Blattrand: gezähnt
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Farbe: hellgrün
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Spreite elliptisch

Blattstiel:

Fruchtstand:

Fruchtstandsstiel 5–13(15) mm lang; Fruchtstiele meist länger als der Stiel des Fruchtstands

Frucht:

  • Beere
  • Farbe: hell - weiss, gelb oder orange
  • Farbe: rot

Frucht mit 35–55 Samen, gelb oder mennigrot, meist länger als breit

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Frucht mit 35–55 Samen

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte

siehe Unterarten

Ökologie:

  • Störungszeiger

siehe Unterarten

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober

VII–X