Fünfmann-Spörgel
Spergula pentandra
Gattung (genus)
Familie (familia)
Nelkengewächse / Caryophyllaceae
Synonym: Spergula pentandra subsp. pentandra
Kronblätter meist länger als die Kelchblätter, einander nicht berührend, lanzettlich, spitzlich; Staubblätter meist 5; Samenflügel weißlich, 0,5–0,8 mm breit, so breit wie der Durchmesser des Samenkörpers. Höhe: 5–20 cm. Therophyt. Blütezeit: IV–V. Bodensaure Silikatfelsfluren und Sandtrockenrasen; karbonatmeidend; collin; in Österreich ausgestorben (ehemals im Burgenland zwischen Lackenbach und Neckenmarkt, mindestens bis 1974 vorkommend).
Detailbeschreibung
Flora status:
in Österreich ausgestorben (ehemals im Burgenland zwischen Lackenbach und Neckenmarkt, mindestens bis 1974 vorkommend)
Lebensform:
- Therophyt (Einjährige)
Wuchsform:
- annuell
- hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
- krautig
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Höhe: 5–20 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Infloreszenz lockerblütig
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) spitz
Kronblätter meist länger als die Kelchblätter, einander nicht berührend, lanzettlich, spitzlich
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Fruchtblätter verwachsen
- Griffel: 5
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Staubblätter frei
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Quirlständig
- Blattstellung: Gegenständig
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Spreite linealisch
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Lebensraum:
- Felsstandorte
- Trockenrasen
Bodensaure Silikatfelsfluren und Sandtrockenrasen; karbonatmeidend
in Österreich ausgestorben (ehemals im Burgenland zwischen Lackenbach und Neckenmarkt, mindestens bis 1974 vorkommend)
Ökologie:
Bodensaure Silikatfelsfluren und Sandtrockenrasen; karbonatmeidend
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
- Säureliebend (=acidophil)
- Flachgründige Böden
Bodensaure Silikatfelsfluren und Sandtrockenrasen; karbonatmeidend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
IV–V