Klein-Beinwell

Symphytum bulbosum

Gattung (genus)

Beinwell / Symphytum

Familie (familia)

Raublattgewächse / Boraginaceae


Synonyme: Kleinblütige Wallwurz, Kriechende Beinwell, „Knollen-Beinwell“, (schweizerisch:) Knollige Wallwurz; Symphytum tuberosum subsp. bulbosum

Pflanze meist nicht höher als 30 cm, rauhaarig; Rhizom dünn, ausläuferartig, mit fast kugeligen Knollen; Stängel einzeln an kriechendem Rhizom mit Knollen, höchstens an der Spitze scheingabelästig; Laubblätter nicht herablaufend; Krone hellgelb, (ohne Schlund­schuppen gemessen)(7)8–11(13) mm lang; Kronzipfel nicht umgerollt, Schlundschuppen die Kronzipfel und Staubblätter deutlich überragend; Höhe: (15)20–40(50) cm. Geophyt. III–V. Nährstoffreiche Wälder und Gebüschsäume, Weingartenränder, Parkanlagen; collin; selten. (Nord-Burgenland); (Hauptverbreitung: Mediterranraum).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Verbreitung:

Hauptverbreitung: Mediterranraum

Gebiet:

  • Nordburgenland

Lebensform:

  • Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Pflanze meist nicht höher als 30 cm, rauhaarig

Rhizom dünn, ausläuferartig, mit fast kugeligen Knollen

Stängel einzeln an kriechendem Rhizom mit Knollen, höchstens an der Spitze scheingabelästig

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: (15)20–40(50) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
  • Blüten zylindrisch oder glockenförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: gelb
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre
  • Verwachsenblättrig mit Schlundschuppen

Krone hellgelb, (ohne Schlund­schuppen gemessen) (7)8–11(13) mm lang; Kronzipfel nicht umgerollt, Schlundschuppen die Kronzipfel und Staubblätter deutlich überragend

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter

Schlundschuppen die Kronzipfel und Staubblätter deutlich überragend

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Rhizom (wurzelartige, meist horizontal verlaufende Sprossachse)

Rhizom dünn, ausläuferartig, mit fast kugeligen Knollen

Stängel einzeln an kriechendem Rhizom mit Knollen, höchstens an der Spitze scheingabelästig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Pflanze rauh
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Pflanze meist nicht höher als 30 cm, rauhaarig

Stängel einzeln an kriechendem Rhizom mit Knollen, höchstens an der Spitze scheingabelästig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Grösse: gross (länger als 10 cm)
  • Nervatur fieder-/netznervig
  • Spreite elliptisch
  • Spreite eiförmig
  • Spreite lanzettlich
  • Spreitengrund herzförmig

Laubblätter nicht herablaufend

Blattstiel:

Rosette:

Frucht:

  • Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Gebüsche und Hochstaudenfluren
  • Wälder und Forste
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Nährstoffreiche Wälder und Gebüschsäume, Weingartenränder, Parkanlagen

Ökologie:

  • Nährstoffzeiger (fette, nährstoffreiche Böden)
  • Störungszeiger

Nährstoffreiche Wälder und Gebüschsäume, Weingartenränder, Parkanlagen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Geologie/Boden:

Nährstoffreiche Wälder und Gebüschsäume, Weingartenränder, Parkanlagen

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 03 - März
  • 04 - April
  • 05 - Mai

III–V