

Echter-Inkarnat-Klee
Trifolium incarnatum subsp. incarnatum
Art (species)
Echter Inkarnat-Klee / Trifolium incarnatum
Gattung (genus)
Familie (familia)
Schmetterlingsblütler / Fabaceae
Im Burgenland die einzige Unterart des Inkarnat-Klee / Trifolium incarnatum. Weitere Informationen siehe dort.
Synonym: Blut-Klee
Kelchzipfel 1–1⅔× so lang wie die Kelchröhre; Krone leuchtend tief scharlachrot, 8–12 mm lang, 2½–4× so lang wie die Kelchröhre. IV–VIII. Als Futterpflanze kultiviert, manchmal unbeständig verwildernd in karbonatarmen Äckern, auch Ruderalstellen und Böschungen; collin–montan. (Heimat: Mediterranraum, Westeuropa).
Detailbeschreibung
Flora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
Als Futterpflanze kultiviert, manchmal unbeständig verwildernd in karbonatarmen Äckern, auch Ruderalstellen u. Böschungen
Verbreitung:
Heimat: Mediterranraum, Westeuropa
Wuchsform:
- annuell
- bienn (zweijährig)
- krautig
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Typ: Ähre (oder Kolben, wenn Achse verdickt)
- Typ: Kopf/Köpfchen
Köpfe zur Fruchtreife walzlich
Köpfe ährenförmig
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Farbe: rot
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
- Schmetterlingsblüte
- Verwachsenblättrig mit Kronröhre
Krone leuchtend tief scharlachrot, — 8–12 mm lang, 2½–4× so lang wie die Kelchröhre
weibliche Organe (Gynözeum):
- Griffel: 1
- Fruchtknoten oberständig
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Fabaceae: zweibrüderig (neun der zehn Filamente zu einer Röhre verwachsen, das zehnte mehr oder weniger frei)
- Staubblätter verwachsen
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch behaart oder bewimpert
- Kelch verwachsenblättrig
- Kelchzähne deutlich
- Kelchzähne deutlich: zugespitzt
Kelch dicht aufrecht-abstehend behaart
Kelchzipfel 1–1⅔× so lang wie die Kelchröhre
Krone 2½–4× so lang wie die Kelchröhre
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Pflanze behaart
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
- Blattform: zusammengesetzt, dreizählig
- Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
- Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Frucht:
- Hülse (hängend, sich mit zwei Klappen öffnend)
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Samen grünlich-gelb
Lebensraum:
- Äcker und Ackerrandstreifen
- Ruderalstandorte
Als Futterpflanze kultiviert, manchmal unbeständig verwildernd in karbonatarmen Äckern, auch Ruderalstellen u. Böschungen
Ökologie:
Als Futterpflanze kultiviert, manchmal unbeständig verwildernd in karbonatarmen Äckern, auch Ruderalstellen u. Böschungen
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
collin–montan
Geologie/Boden:
Als Futterpflanze kultiviert, manchmal unbeständig verwildernd in karbonatarmen Äckern, auch Ruderalstellen u. Böschungen
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
IV–VIII

