Tannen-Mistel
Viscum laxum subsp. abietis
Art (species)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Sandelholzgewächse / Santalaceae
Diese Art wird laut aktueller Lehrmeinung (EF4) als Unterart von Viscum album s.lat. aufgefasst und heißt dann Viscum album subsp. abietis.
Synonyme: Tannen-Gewöhnlich-Mistel, Tannen-Weiß-Mistel; Viscum laxum subsp. abietis
Nur auf Abies/Tannen schmarotzend. Laubblätter 4–8 cm lang,2–3(5)× so lang wie breit,dunkelgrün; Blütenduft: geschlechtsspezifischer Duftdimorphismus: ♂ Blüten: stark: tropische Früchte, ♀ Blüten: ohne Duft; Frucht meist ± länger als breit, meist nicht rein weiß, ± birnförmig (bis fast kugelig?), weißlich bis schwach grünlich-weiß; Samen grünlich, mit (1)2(3) Keimlingen, Breitseitenflächen ± stark gewölbt. Grösse: 40–80 cm im Durchmesser. Chamaephyt. III–V. Submontan–montan; häufig bis zerstreut. Volksarzneipflanze.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Chamaephyt (Zwerg-, Teppich- und Halbsträucher, Polsterstauden)
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Grösse: 40–80 cm im Durchmesser
Blütenbiologie:
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
- Pflanze zweihäusig
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Infloreszenz dichtblütig
- Infloreszenz wenigblütig
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Farbe: gelb
- Farbe: grünlich
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten unterständig
- Griffel: 1
- Narbe kopfig oder sitzend
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
- Staubblätter verwachsen
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Blütenduft:
- ohne Blütenduft
- mit deutlichem Blütenduft (kräftig bzw. stark lt. EF 4)
Blütenduft: geschlechtsspezifischer Duftdimorphismus: ♂ Blüten: stark: tropische Früchte, ♀ Blüten: ohne Duft
Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):
- Haustorien
auf Abies/Tannen schmarotzend
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze kahl
- Pflanze immergrün oder wintergrün
- Pflanze sukkulent
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Nur auf Abies/Tannen schmarotzend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Farbe: dunkelgrün
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Nervatur parallel-/bogennervig
- Spreite lanzettlich
Laubblätter 4–8 cm lang, 2–3(5)× so lang wie breit, dunkelgrün
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Frucht:
- Beere
- Farbe: hell - weiss, gelb oder orange
- Farbe: grün
Frucht meist ± länger als breit, meist nicht rein weiß, ± birnförmig (bis fast kugelig?), weißlich bis schwach grünlich-weiß
Samen:
- Frucht einsamig
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Samen grünlich, mit (1)2(3) Keimlingen, Breitseitenflächen ± stark gewölbt
Lebensraum:
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
Nur auf Abies/Tannen schmarotzend
Ökologie:
- Parasiten (Hemi- und Holoparasiten)
Nur auf Abies/Tannen schmarotzend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 03 - März
- 04 - April
- 05 - Mai
III–V