Frühlings-Adonisröschen

Adonis vernalis


Gattung (genus)

Adonisröschen / Adonis

Familie (familia)

Hahnenfußgewächse / Ranunculaceae


KroB ≈ 13–17, leuchtend gelb; Blü 4–8 cm Querschnitt; Pf H. — LB alle stängelstdg, 3- bis mehrfach-fiederschnittig, Abschnitte schmallin.; KB br’eifmg, weichhaarig; Nüss­chen dicht gedrängt. H: 10–40 cm. H He. (III)IV–V. Lockere FlaumEiWälder, Halbtrockenrasen, sonnige EiWald- u. SchwarzFöWaldränder; karbonatliebend; 7 6 7  3 7 2; coll–subm; hfg bis zstr (jedoch Standorte slt!). Im Pann. B, W, N. (Südsibir.-Pont.-Pann.) RL: Ö 3. s N; ArzPf, Pharm. (Herzglykoside).  – (Adonanthe vernalis)          Frühlings-A. / A. vernalis
 

Detailbeschreibung
Details

Gebiet:

Im Pannonikum

Lebensform:

Wuchsform:

  • krautig

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 10–40 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig
  • Pflanze einhäusig

Blütenblätter:

Kronblätter ≈ 13–17, leuchtend gelb

Blüte 4–8 cm Querschnitt;

Blütenhülle in Kelch und Krone gegliedert

Kronblätter am Grund ohne Nektargrübchen bzw. -Drüsen      

 

männliche Organe (Andrözeum):

Staubblätter kürzer als die Blütenhüllblätter

Blütenkelch:

Kelchblätter breiteiförmig, weichhaarig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: geteilt, geschnitten
  • Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare

Laubblätter alle stängelständig, 3- bis mehrfach-fiederschnittig, Abschnitte schmallinealisch;

Frucht:

Nüss­chen dicht gedrängt

Sammelfrucht walzlich, aus zahlreichen Nüsschen bestehend

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Wälder und Forste
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Lockere Flaumeichenwälder, Halbtrockenrasen, sonnige Eichenwald- und Schwarzföhrenwaldränder; karbonatliebend; Zeigerwerte: 7 6 7  3 7 2; coll–subm; hfg bis zstr (jedoch Standorte slt!). Im Pann.

Ökologie:

Zeigerwerte: 7 6 7  3 7 2

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

coll–subm

Geologie/Boden:

  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

karbonatliebend

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 03 - März
  • 04 - April
  • 05 - Mai

(III)IV–V.