Gewöhnlich-Froschlöffel

Alisma plantago-aquatica s.str.


Gattung (genus)

Alisma plantago-aquatica agg.

Gattung (genus)

Froschlöffel / Alisma

Familie (familia)

Froschlöffelgewächse / Alismataceae


Spreite der ÜberwasserB blühender Pf eifmg bis ellipt., am Grund abgerundet bis schwach herzfmg; KroB stumpf, weiß bis blasspurpurn; Gri gerade, fädlich, ≈ 9 mm lg; Narbe 0,7–1,4 mm lg, 1/8–1/6× so lg wie der Gri, fein papillös (Lupe!); FrWand dicklich, nicht durchscheinend; — Stiel der ÜberwasserB lg; LB’Spreite 1,3–3,7× so lg wie br; Blüstd deutl. länger als br. H: 30–100 cm. Blü meist erst nachmittags geöffnet. H Wa. VI–VIII. Meso- bis eutrophe, seichte Gewässer, Röhricht, Altwässer, Grä­ben, vernässte Äcker; 7 5 x  10 x 8; coll–o’mont; hfg. Alle TG ohne PN. RL: Ö:wAlp 3, SüdT 4. Schwach N. s – (Diploid: 2n = 14) Wegerich-F., Gewöhnlicher F. / A. plantago-aquatica s. str.


                                                               

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

  • Wasserpflanze

Wasserpflanze

Wuchsform:

  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 30–100 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig

Blüten meist erst nachmittags geöffnet.

Blütenstand:

Blütenstand deutlich länger als breit

Blütenblätter:

  • Anzahl: 3
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: weiß oder cremefarben

Kronblätter stumpf, weiß bis blasspurpurn

Blüten meist erst nachmittags geöffnet

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

Griffel gerade, fädlich, ≈ 9 mm lang; Narbe 0,7–1,4 mm lang, 1/8–1/6× so lang wie der Griffel, fein papillös (Lupe!)

Fruchtwand dicklich, nicht durchscheinend.

 

Blütenkelch:

  • Anzahl: 3 Kelchblätter

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Flutend (unter Wasser) wachsend

submers oder emers

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Spreite eiförmig
  • Spreite elliptisch
  • Spreitengrund herzförmig

Spreite der Überwasserblätter blühender Pflanzen eiförmig bis elliptisch, am Grund abgerundet bis schwach herzförmig

Stiel der Überwasserblätter lang

Laubblattspreite 1,3–3,7× so lang wie breit; Blütenstand deutlich länger als breit

Blattstiel:

Spreite der Überwasserblätter blühender Pflanzen eiförmig bis elliptisch, am Grund abgerundet bis schwach herzförmig

 

Stiel der Überwasserblätter lang

Laubblattspreite 1,3–3,7× so lang wie breit

Rosette:

  • Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)

Frucht:

Sammelfrucht aus zahlreichen einsamigen Achänen

Samen:

Lebensraum:

  • untergetaucht im oder auf dem Wasser
  • Ufer und Röhrichte

Wasserpflanze

Meso- bis eutrophe, seichte Gewässer, Röhricht, Altwässer, Grä­ben, vernässte Äcker

Ökologie:

  • Staunässezeiger/Vernässungszeiger

Wasserpflanze.

Meso- bis eutrophe, seichte Gewässer, Röhricht, Altwässer, Grä­ben, vernässte Äcker

Zeigerwerte: 7 5 x  10 x 8

 

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

collin–obermontan   

Geologie/Boden:

vernässte Äcker

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Wasserverbreitung (Hydrochorie)

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August

VI–VIII