

Östlicher Krummhals
Anchusa ovata
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Ochsenzunge, Krummhals / Anchusa
Familie (familia)
Raublattgewächse / Boraginaceae
Diese Art wird bisweilen nur als Unterart von Anchusa = Lycopsis arvensis betrachtet. Weitere Informationen siehe dort.
Synonyme: Orientalische Acker-Ochsenzunge; Anchusa orientalis,Anchusa ovata, Anchusa arvensis subsp. orientalis, Lycopsis arvensis subsp. orientalis
Behaarung dicht, Haare kurz, weich; Laubblätter lanzettlich bis breit-lanzettlich, höchstens 4× so lang wie breit, Rand schwach wellig, meist fast ganzrandig; Blütenstand sich während der Anthese auflockernd; Deckblätter länger als der Kelch; Kronsaum ≈ 6 mm im Durchmesser, sattblau; Kronröhre 4–5 mm lang, Knie sehr deutlich, unterhalb der Mitte; Fruchtstiele 5–10 mm lang; Fruchtkelchzipfel sternförmig abspreizend; Klausen grob dicht warzig, 1,5 × 3 mm. Höhe: 20–40(60) cm. ☉ Therophyt. V–X. Ruderalstellen, Äcker, Weingärten in warmen Lagen; etwas karbonatmeidend; collin; selten. Im Pannonikum. (Südost-Europa) Verbreitung nicht ausreichend bekannt (vielleicht weil nicht von Lycopus arvensis s. str. unterschieden worden).
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Verbreitung:
Südost-Europa
Verbreitung nicht ausreichend bekannt (vielleicht weil nicht von Lycopus arvensis s. str. unterschieden worden).
Gebiet:
Im Pannonikum
Lebensform:
- Therophyt (Einjährige)
Wuchsform:
- annuell
- hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
- krautig
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: 20–40(60) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Infloreszenz lockerblütig
- Infloreszenz dichtblütig
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Blütenstand sich während der Anthese auflockernd
Deckblätter länger als der Kelch
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blüten stieltellerförmig
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: blau
- Farbe: mehrfarbig oder gemustert
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
- Verwachsenblättrig mit Kronröhre
- Verwachsenblättrig mit Schlundschuppen
Kronsaum ≈ 6 mm im Durchmesser, sattblau; Kronröhre 4–5 mm lang, Knie sehr deutlich, unterhalb der Mitte
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze behaart
- Pflanze rauh
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Behaarung dicht, Haare kurz, weich
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattrand: wellig/kraus (dreidimensonal)
- Blattrand: gezähnt
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Blattstellung: Wechselständig
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Grösse: gross (länger als 10 cm)
- Spreite lanzettlich
Behaarung dicht, Haare kurz, weich
Laubblätter lanzettlich bis breit-lanzettlich, höchstens 4× so lang wie breit, Rand schwach wellig, meist fast ganzrandig
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Rosette:
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Lebensraum:
- Äcker und Ackerrandstreifen
- Ruderalstandorte
Ruderalstellen, Äcker, Weingärten in warmen Lagen; etwas karbonatmeidend
Im Pannonikum
Ökologie:
- Störungszeiger
- wärmeliebend (thermophil)
Ruderalstellen, Äcker, Weingärten in warmen Lagen; etwas karbonatmeidend
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
- Säureliebend (=acidophil)
Ruderalstellen, Äcker, Weingärten in warmen Lagen; etwas karbonatmeidend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
V–X

