Kleine Wald-Trespe

Bromus benekenii


Gattung (genus)

Artengruppe Wald-Trespe / Bromus ramosus agg.

Gattung (genus)

Trespe / Bromus

Familie (familia)

Süßgräser / Poaceae


Eine der beiden Arten der Artengruppe Bromus ramosus agg. Weitere Informationen siehe dort.

Synonyme:  Einseitswendige Wald-Trespe, Einseitige Trespe, Raue (Wald-)Trespe, Früh(blühend)e Wald-Trespe; Bromus asper, Bromus ramosus subsp. benekenii, Zerna benekenii, Bromopsis beneke­nii

Oberste Laubblattscheide mit kurzer, dichter, ca. 0,1 mm langer Behaarung (am Scheiden­grund längere Haare!); Rispe meist einseitswendig; Deckspelze in oder unterhalb der Mitte am breitesten; Höhe: 50–100(120) cm. Ausdauernd. Hemikryptophyt. VI–VII. Wärmeliebende, trockene Edellaubwälder; auf basenreichen Böden; collin–montan; zerstreut bis sehr selten.

 

Detailbeschreibung
Details

Lebensform:

He.

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 50–100(120) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig
  • windbestäubt (anemophil)

Blütenstand:

  • Ährenrispe (bei Süßgräsern)
  • Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
  • Infloreszenz lockerblütig

Rispe meist einseitswendig

Deckspelze in oder unterhalb der Mitte am breitesten

Granne höchstens 10–12 mm lang, stets kürzer als die Deckspelze

Ährchen zur Spitze hin verschmälert

Rispe sehr locker

Rispenzweige weit-abstehend und bogig überhängend, 5–20 cm lang

Hüllspelze und Deckspelze am Rücken abgerundet (aber oft mit deutlich vorspringendem Nerv), Ährchen im Querschnitt elliptisch, stumpfkantig

Hüllspelze schmallanzettlich, ≈ 4× so lang wie breit, verschieden lang, untere Hüllspelze mit 1(3), obere mit 3 Nerven

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattstellung: Zweizeilig (distich)
  • mit Blattscheide
  • Spreite linealisch

Oberste Laubblattscheide mit kurzer, dichter, »0,1 mm langer Behaarung (am Scheiden­grund längere Haare!)

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Wälder und Forste

Wärmeliebende, trockene Edellaubwälder

Ökologie:

  • wärmeliebend (thermophil)

Wärmeliebende, trockene Edellaubwälder

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

Geologie/Boden:

  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

auf basenreichen Böden

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

VI–VII