Haken-Wasserstern
Callitriche hamulata
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Wegerichgewächse / Plantaginaceae
Pflanze meist unter Wasser blühend; Unterwasser-Laubblätter bei optimaler Ausbildung an der Spitze etwas verbreitert und halbmondförmig bis zangenförmig ausgerandet; Griffel stets zur Gänze der Frucht an der flachen Breitseite nach unten angedrückt anliegend; Frucht schmal geflügelt, ≈ so lang wie breit, 1,2–1,5 mm im Durchmesser, meist sitzend, selten bis 2,6 mm gestielt. Pollen meist farblos, Pollenkörner wenig bis nicht skulpturiert, kugelig. Größe: 10–80 cm lang. Wasserpflanze. (IV)V–VIII(–X). V. a. in fließenden, aber auch in stehenden, 10–80 cm tiefen Gewässern; nur in nährstoff- und karbonatarmen Gewässern mit klarem, kühlem, unverschmutztem Wasser; empfindlich gegen stärkere Abwasserbelastung; collin–montan(–subalpin); zerstreut bis selten.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Wasserpflanze
Pflanze meist unter Wasser blühend
Wuchsform:
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Pflanze meist unter Wasser blühend
Wuchshöhe:
- Pflanze bis 5 cm hoch: niedrigwüchig bzw. dem Boden anliegend
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Größe: 10–80 cm lang. (Landmodifikanten kleinwüchsig)
Blütenbiologie:
- Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
- Pflanze einhäusig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Pflanze meist unter Wasser blühend
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
- Beblätterung: Frondoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Laubblätter, Blütenstand daher nicht deutlich abgesetzt)
- Infloreszenz lockerblütig
- Infloreszenz wenigblütig
- Nur Einzelblüten
Pflanze meist unter Wasser blühend
Blütenblätter:
- Farbe: grünlich
- Farbe: gelb
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
- reduziert/nicht vorhanden ("nackte Blüte")
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
Griffel stets zur Gänze der Frucht an der flachen Breitseite nach unten angedrückt anliegend.
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 1-2 Staubblätter
- Staubblätter frei
- Staubbeutel gelb
Pollen meist farblos, Pollenkörner wenig bis nicht skulpturiert, kugelig.
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Flutend (unter Wasser) wachsend
- Wuchs: Pflanze kriechend/dem Boden anliegend
- Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
Pflanze meist unter Wasser blühend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Blattstellung: Quirlständig
- Grösse: sehr klein (nicht länger als 1 cm)
- Grösse: klein (1 bis 2 cm)
- Spreite eiförmig
- Spreite elliptisch
- Spreite lanzettlich
- Spreite linealisch
Unterwasser-Laubblätter bei optimaler Ausbildung an der Spitze etwas verbreitert und halbmondförmig bis zangenförmig ausgerandet
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Lebensraum:
- Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore
- Ufer und Röhrichte
- untergetaucht im oder auf dem Wasser
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
V. a. in fließenden, aber auch in stehenden, 10–80 cm tiefen Gewässern; nur in nährstoff- und karbonatarmen Gewässern mit klarem, kühlem, unverschmutztem Wasser; empfindlich gegen stärkere Abwasserbelastung.
Ökologie:
- Wasserpflanze (Hydrophyt)
- Magerkeitszeiger (Ausgelaugte, nährstoffarme Böden)
- Staunässezeiger/Vernässungszeiger
V. a. in fließenden, aber auch in stehenden, 10–80 cm tiefen Gewässern; nur in nährstoff- und karbonatarmen Gewässern mit klarem, kühlem, unverschmutztem Wasser; empfindlich gegen stärkere Abwasserbelastung.
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–montan(–subalpin)
Geologie/Boden:
- Säureliebend (=acidophil)
V. a. in fließenden, aber auch in stehenden, 10–80 cm tiefen Gewässern; nur in nährstoff- und karbonatarmen Gewässern mit klarem, kühlem, unverschmutztem Wasser; empfindlich gegen stärkere Abwasserbelastung.
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Pflanze meist unter Wasser blühend
Befruchtung:
Pflanze meist unter Wasser blühend
Verbreitunsstrategien:
- Wasserverbreitung (Hydrochorie)
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
(IV)V–VIII(–X)