Wald-Schaumkraut

Cardamine flexuosa


Gattung (genus)

Schaumkraut, Zahnwurz / Cardamine

Familie (familia)

Kreuzblütler / Brassicaceae


Kro vorhanden, Pfaufrecht; Blüstdmehr als 5-blü

KroBlängl., 2–4 mmlg, aufrecht, höchstens 2× so lg wie der K, stets weiß; Pf

StgB am Grund ohne Öhrchen, KroB 2,5–3(4) mmlg

Stg u. StgB zumind. etwas behaart; GrundB’Rosette fehlend od. nicht kompakt; StaubB stets 6

OSeite der mittleren StgB auffallend behaart; GrundB’Rosette vorh.; KroBweniger als 2× so br wie die KB; Fr dieBlüKnospenkaum überragend. — Stg von Knoten zu Knoten zickzackfmg, deutl. behaart;; LB’Stiele bewimpert;End­B’ch des mittleren StgB 1–7(9)-lappig mit sowohl tiefen als auch seichten Einbuchtungen; Kro immer vorh..H: 10–50 cm. –ausdauernd Th–He. IV–X. Feuchte, schattige (Laub-)Wälder; sltruderal; coll–mont(–suba); hfg bis zstr. Alle TG ohne TV u.PN.RL:SüdT 3. – [Allotetraploid] –Lit.: Lihová& al. (2006), Marková& al. (2014) – (C. sylvatica)  Wald-Sch., Schlängel-Sch. / C. flexuosa

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

Pflanze ☉

 

 

 

Wuchsform:

  • annuell
  • bienn (zweijährig)
  • krautig

Pflanze einjährig oder kurzlebig

Stängel von Knoten zu Knoten zickzackförmig

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 10–50 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • selbstbestäubt (autogam)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Selbstbestäubung?

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
  • Typ: Traube

Blütenstand mehr als 5-blütig

Frucht die Blütenknospen kaum überragend

 

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)

Kronblatt länglich, aufrecht, höchstens 2× so lang wie der Kelch, stets weiß; Kronblatt 2,5–3(4) mm lang

Kronblatt weniger als 2× so breit wie die Kelchblätter

Krone immer vorhanden

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
  • Staubblätter frei

Staubblätter stets 6

 

Blütenkelch:

  • Anzahl: 4 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig

Kronblatt höchstens 2× so lang wie der Kelch, stets weiß; Pflanze☉

Kronblatt weniger als 2× so breit wie die Kelchblätter

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Pflanze behaart

Pflanze aufrecht

Grundblattrosette vorhanden, nicht auffallend kompakt

Stängel und Stängelblätter behaart

Stängel von Knoten zu Knoten zickzackförmig, deutlich behaart

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: leierförmig (vergrößerter Endabschnitt oder Endblättchen)
  • Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
  • Blattrand: gebuchtet
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
  • Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare

Stängelblätter am Grund ohne Öhrchen

Stängel und Stängelblätter zumindest etwas behaart

Oberseite der mittleren Stängelblätter auffallend behaart Grundblattrosette vorhanden, nicht auffallend kompakt

Laubblattstiele bewimpert

Endblättchen des mittleren Stängelblättchens 1–7(9)-lappig mit sowohl tiefen als auch seichten Einbuchtungen

Blattstiel:

Laubblattstiele bewimpert

Rosette:

Grundblattrosette vorhanden, nicht auffallend kompakt

Fruchtstand:

Früchte aufrecht

Frucht:

  • Schote/Schötchen (aufrecht stehend und sich i.d.R. mit zwei Klappen öffnend)
  • Schote/Schötchen: Schote (Frucht mehr als dreimal so lang wie breit)

Frucht die Blütenknospen kaum überragend

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte
  • Wälder und Forste

Feuchte, schattige (Laub-)Wälder

selten ruderal

 

Ökologie:

  • Staunässezeiger/Vernässungszeiger

Feuchte, schattige (Laub-)Wälder

selten ruderal

 

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan(–subalpin)

 

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell
  • asexuell - rein vegetativ, über Ausläufer, Brutknöllchen etc..

vegetativ über Brutblättchen

Verbreitunsstrategien:

  • Selbstausbreitung (Autochorie)
  • Tierverbreitung (Zoochorie) – Verbreitung außen am Tierkörper (Epizoochorie)

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober

IV–X