Cardamine parviflora

Kleinblüten-Schaumkraut


Synonym

Cardamine parviflora

Gattung (genus)

Cardamine

Familie (familia)

Brassicaceae


Allgemeine Information

KroBlängl., 2–4 mmlg, aufrecht, höchstens 2× so lg wie der K, stets weiß; Pf

StgB am Grund ohne Öhrchen

KroB2 mm lg. — Stg stets kahl; StgB kahl od. sltmit 0,1–0,2 mm lg Haaren; GrundB mit keilfmgEndB’ch, zur FrZ abgestorben. H: 4–25 cm. Th. V–VII. Ufer, feuchte Sandböden, überschwemmte Böden; coll; s slt. Im Pannu. SAlpen.(UÖ); –(W),B†?,N (in den March-Auen), (O);– SO?, VR. RL: Ö2; Ven 1.– Kleinblüten-Sch. / C. parviflora

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Im Burgenland wahrscheinlich ausgestorben B†?

 

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

Pflanze ☉

 

Wuchshöhe:

  • Pflanze bis 5 cm hoch: niedrigwüchig bzw. dem Boden anliegend
  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

Höhe: 4–25 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
  • selbstbestäubt (autogam)

Selbstbestäubung?

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
  • Typ: Traube

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)

Kronblatt 2 mm lang, weiß

 

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • Anzahl: 4 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig

Kronblatt länglich, 2 mm lang, aufrecht, höchstens 2× so lang wie der Kelch

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze kahl
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Stängel stets kahl

 

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
  • Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)

Stängelblätter am Grund ohne Öhrchen

Stängelblätter kahl od. selten mit 0,1–0,2 mm langen Haaren

Grundblätter mit keilförmigem Endblättchen, zur Fruchtzeit abgestorben

Rosette:

Grundblätter zur Fruchtzeit abgestorben

Keimblätter:

  • Zwei Keimblätter (Zweikeimblättrige)

Fruchtstand:

Grundblätter zur Fruchtzeit abgestorben

Frucht:

  • Schote/Schötchen (aufrecht stehend und sich i.d.R. mit zwei Klappen öffnend)
  • Schote/Schötchen: Schote (Frucht mehr als dreimal so lang wie breit)

 

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Ufer und Röhrichte

Ufer, feuchte Sandböden, überschwemmte Böden

im Burgenland wahrscheinlich ausgestorben

Ökologie:

  • Staunässezeiger/Vernässungszeiger
  • Wechselfeuchtezeiger

Ufer, feuchte Sandböden, überschwemmte Böden

im Burgenland wahrscheinlich ausgestorben

 

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

 

Geologie/Boden:

  • Lockere Böden (kiesig, sandig)

Ufer, feuchte Sandböden, überschwemmte Böden

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell
  • asexuell - rein vegetativ, über Ausläufer, Brutknöllchen etc..

vegetativ über Brutblättchen

Verbreitunsstrategien:

  • Wasserverbreitung (Hydrochorie)

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

V–VII