Hainbuche
Carpinus
Familie (familia)
Die Gattung umfasst weltweit ca. 41 Arten und zwei Arten in Europa.
Stamm mit groben Längswülsten (Querschnitt daher nichr gleichmäßig kreisförmig) und mit glatter Rinde (die nur im hohen Alter zu einer Borke aufreißt); die unteren 1–4 Seitennerven der Laubblattspreite außenseitig mit je 1–2 undeutlichen oder ohne Seitennerven 2. Ordnung; Laubblattspreite oberseits (außer auf dem Mittelnerv) (fast) kahl, unterseits auf den Nerven mit (1)1,5–2(2,5) mm lang (steifen) Haaren, sonst kahl, auch jung (im Frühling) meist drüsenlos(Lupe!); ♂ Kätzchen meist 2–5 cm lang, Deckblâtter der ♂ Blüten (4)5(6) mm lang; Fruchthülle flach und 3-teilig, die Frucht nicht einhüllend; Keimblätter breit-elliptisch, Grund spießförmig; Primärblätter wechselständig (daher „einzeln“, i. U. zu Ulmus/Ulme).
Detailbeschreibung
Wuchsform:
- verholzt
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Pflanze einhäusig
Blüte » gleichzeitig mit oder knapp vor den Laubblättern erscheinend
Blütenstand:
- Typ: Kätzchen/Zapfen (=verholzende Ähre oder Scheinähre)
♂ Kätzchen meist 2–5 cm lang
Deckblätter der ♂ Blüten (4)5(6) mm lang
♀ Blütenstand: walzliche Kätzchen, hängend
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten unterständig
Fruchtknoten 1, unterständig
Narben 2
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Anzahl: 7, 8 oder 9 Staubblätter
- Anzahl: zahlreiche Staubblätter (mehr als zehn)
Staubblätter 4–12, gespalten
Theken voneinander getrennt
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Stamm mit groben Längswülsten (Querschnitt daher nichr gleichmäßig kreisförmig) und mit glatter Rinde (die nur im hohen Alter zu einer Borke aufreißt)
junge Äste und Laubblattstiele ohne Drüsenhaare
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Spreitengrund herzförmig
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: gesägt
- Blattrand: gekerbt
- Blattstellung: Wechselständig
Laubblätter wechselständig, sommergrün
Spreite gestielt, einfach, ungeteilt, gesägt (selten kerbsägig)
Frucht nicht geflügelt, von einer Hülle umgeben (diese becherförmig, sackförmig oder flach und 3-lappig); ♂ Blüte ohne Blütenhülle; Antheren an der Spitze mit einem Haarbüschel (Lupe!); ♀ Blüte mit Blütenhülle. — ♂ Kätzchen länglich- bis linealisch-walzlich, stets hängend; ♀ Blütenstand: knospenförmig oder walzlich Kätzchen
Laubblattspreite am Grund abgerundet, selten schwach herzförmig oder sehr kurz verschmälert, oft etwas asymmetrisch
die unteren 1–4 Seitennerven der Laubblattspreite außenseitig mit je 1–2 undeutlichen oder ohne Seitennerven 2. Ordnung
Laubblattspreite oberseits (außer auf dem Mittelnerv) (fast) kahl, unterseits auf den Nerven mit (1)1,5–2(2,5) mm langen (steifen) Haaren, sonst kahl, auch jung (im Frühling) meist drüsenlos (Lupe!)
Knospen:
Winterknospen 5–8(10) mm lang
Primärblätter:
Primärblätter wechselständig (daher „einzeln“)
