Schwedisches Zwerg-Hornkraut
Cerastium pumilum subsp. subtetrandrum
Gattung (genus)
Zwerg-Hornkraut iwS / Cerastium pumilum s.lat.
Gattung (genus)
Familie (familia)
Nelkengewächse / Caryophyllaceae
Synonyme: Vierzähliges Niedrig-Hornkraut, Cerastium diffusum subsp. subtetrandrum, Cerastium pumilum var. subtetrandrum, Cerastium syvaschicum(?), Cerastium subtetrandrum
Pflanze hellgrün; Stängel unten mit 0,2–0,5 mm langen drüsenlosen, manchmal auch mit drüsigen Haaren, oben drüsenhaarig und meist auch mit zerstreut bis zahlreich drüsenlosen Haaren; obere Stängelblätter beidseitig mit drüsenlosen Haaren; alle Hochblätter krautig, unterste kürzer und schmäler als die obersten Stängelblätter, selten obere mit schmalem Hautrand, drüsig; unterste Blüten meist oberhalb der Mitte des Blühsprosses; zumindest untere Blüten überwiegend 4-zählig; Kelchblätter 4–6,5 mm lang; Kronblätter 2,7–4,2 mm lang, höchstens 1,8 mm breit, kürzer als die Kelchblätter; Staubblätter 4–6(8); Staubfäden 1,5–2,5 mm lang; Antheren 0,3–0,4 mm lang; Griffel 4(5), 0,6–1,1 mm lang; Fruchtstiele aufrecht, auch unmittelbar unterhalb des Kelchs ± gerade; Früchte knapp vor der Reife oft (?) rötlich überlaufen; Samen 0,5–0,6 mm lang. Höhe: 3–20(26) cm. Therophyt, einjährig. Blütezeit: III–V. Salzsteppen; etabliert an Rändern gesalzener Straßen; collin; selten; im Burgenland im Neusiedlersee-Gebiet vorkommend.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Gebiet:
- Nordburgenland
im Burgenland im Neusiedlersee-Gebiet vorkommend
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
alle Hochblätter krautig, unterste kürzer und schmäler als die obersten Stängelblätter, selten obere mit schmalem Hautrand, drüsig; unterste Blüten meist oberhalb der Mitte des Blühsprosses
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Anzahl: 5
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) lappig, spaltig oder schnittig
- Apex: Blütenblätter vorne ausgerandet (herzförmig, eingebuchtet, etc)
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
zumindest untere Blüten überwiegend 4-zählig
Kronblätter 2,7–4,2 mm lang, höchstens 1,8 mm breit, kürzer als die Kelchblätter
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 5
Griffel 4(5), 0,6–1,1 mm lang
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Anzahl: 7, 8 oder 9 Staubblätter
- Staubblätter frei
Staubblätter 4–6(8); Staubfäden 1,5–2,5 mm lang; Antheren 0,3–0,4 mm lang
Blütenkelch:
- Anzahl: 4 Kelchblätter
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch freiblättrig
Kelchblätter 4–6,5 mm lang
Kronblätter kürzer als die Kelchblätter
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
Pflanze hellgrün
Stängel unten mit 0,2–0,5 mm langen drüsenlosen, manchmal auch mit drüsigen Haaren, oben drüsenhaarig und meist auch mit zerstreut bis zahlreich drüsenlosen Haaren
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Farbe: hellgrün
- Grösse: klein (1 bis 2 cm)
- Spreite eiförmig
- Spreite lanzettlich
Pflanze hellgrün
obere Stängelblätter beidseitig mit drüsenlosen Haaren
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Lebensraum:
- Ruderalstandorte
Salzsteppen; etabliert an Rändern gesalzener Straßen
im Burgenland im Neusiedlersee-Gebiet vorkommend
Ökologie:
- Salzpflanze (Halophyt) oder salztolerant
- Störungszeiger
Salzsteppen; etabliert an Rändern gesalzener Straßen
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
collin
Geologie/Boden:
Salzsteppen; etabliert an Rändern gesalzener Straßen
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 03 - März
- 04 - April
- 05 - Mai
III–V