Rauhaar-Zwerggeißklee

Chamaecytisus hirsutus


Gattung (genus)

Zwerggeißklee / Chamaecytisus

Familie (familia)

Schmetterlingsblütler / Fabaceae


Diese Art muss nach aktueller Lehrmeinung (EF 4) (wie alle Arten der ehemaligen Gattung Chamaecytisus) in die Gattung Cytisus integriert werden und heißt dann Cytisus hirsutus. 

Synonyme: Chamaecytisus capitatus , Chamaecytisus ciliatus, Chamaecytisus falcatus, Chamaecytisus supinus

Stängel (zumindest in der Jugend), Laubblatt, Kelch und Frucht abstehend zottig behaart. Stängel meist aufrecht, Äste meist ausgebreitet; Blättchen 18–30 mm lang und 8–16 mm breit; Blütenstiele 1–5 mm lang; Blütenduft: Honig-Kakao. Höhe: 20–60(100) cm. Chamaephyt, Zwergstrauch. III–VI(–X).Meist ± bodensaure lichte Föhren- und Eichenwälder, trockene, lehmige und felsige Hänge und Bö­schungen, Magerwie­sen, Schuttfluren, Felsen; collin–untermontan.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

  • Chamaephyt (Zwerg-, Teppich- und Halbsträucher, Polsterstauden)

Wuchsform:

  • pollakanth (mehrmals blühend)
  • verholzt

Stängel meist aufrecht, Äste meist ausgebreitet

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 20–60(100) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blüten duftend

Blütenstand:

Blütenstiele 1–5 mm lang

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Farbe: gelb

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
  • Staubblätter verwachsen

Blütenkelch:

Kelch abstehend zottig behaart.

Blütenduft:

Blütenduft: Honig-Kakao

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze behaart
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Seitentriebe abstehend/ ausladend

Stängel (zumind. in der Jugend) abstehend zottig behaart

Stängel meist aufrecht, Äste meist ausgebreitet

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Blattform: zusammengesetzt, dreizählig
  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)

Laubblatt abstehend zottig behaart

Blättchen 18–30 mm lang u. 8–16 mm breit

Blattstiel:

Frucht:

  • Hülse (hängend, sich mit zwei Klappen öffnend)

Frucht abstehend zottig behaart

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Felsstandorte
  • Wälder und Forste
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)

Meist ± bodensaure lichte Föhren- u. Eichenwälder, trockene, lehmige u. felsige Hänge u. Böschungen, Magerwiesen, Schuttfluren, Felsen

Ökologie:

  • Lichtliebend (=heliophil)
  • An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)
  • Magerkeitszeiger (Ausgelaugte, nährstoffarme Böden)

Meist ± bodensaure lichte Föhren- u. Eichenwälder, trockene, lehmige u. felsige Hänge u. Böschungen, Magerwiesen, Schuttfluren, Felsen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

collin–untermontan.

Geologie/Boden:

  • Flachgründige Böden
  • Dichte Böden (lehmig, tonig)
  • Lockere Böden (kiesig, sandig)
  • Säureliebend (=acidophil)

Meist ± bodensaure lichte Föhren- u. Eichenwälder, trockene, lehmige u. felsige Hänge u. Böschungen, Magerwiesen, Schuttfluren, Felsen

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 03 - März
  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober

III–VI(–X)