Besenginster
Cytisus scoparius
Gattung (genus)
Familie (familia)
Schmetterlingsblütler / Fabaceae
Synonyme: Besen-Ginster; Cytisus sect. Spartopsis, Sarothamnus scoparius
Untere Laubblätter dreizählig, obere einfach (aus nur einem Blättchen bestehend); Blüten 2–2,5 cm lang, Fahne zurück-
geschlagen; ohne Blütenduft; Griffel lang, spiralig eingerollt; Frucht an den Nähten abstehend langhaarig. Höhe: 50–200(300) cm. Nanophanerophyt; Höchstalter: 15 Jahre. V–VI. Bodensaure, magere Wälder und Waldlichtungen;karbonatmeidend, lichtliebend; coll–mont; häufig bis zerstreut.
Unklar, wieweit in Österreich einheimisch; meist als Bodenfestiger an Straßenböschungen usw. und als Wildfutter angepflanzt; verwildernd und lokal etabliert. (Heimat: Westeuropa) Schwach giftig. Volksarzneipflanze (Kraut); Färbepflanze (Grün). Auch als Zierstrauch („Frühlingsginster“; Sorten mit braunen bis roten Kronen) kultiviert.
Im Burgenland (wie in Österreich) nur die Unterart Cytisus scoparius subsp. scoparius.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)
Unklar, wieweit in Österreich einheimisch; meist als Bodenfestiger an Straßenböschungen usw. u. als Wildfutter angepflanzt; verwildernd u. lokal etabliert.
Auch als Zierstrauch („Frühlingsginster“; Sorten mit braunen bis roten Kronen) kultiviert
Verbreitung:
Heimat: Westeuropa
Wuchsform:
- pollakanth (mehrmals blühend)
- verholzt
Höchstalter: 15 Jahre
Wuchshöhe:
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 50–200(300) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- tierbestäubt: insektenbestäubt - Schmetterlinge
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
ohne Blütenduft
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Farbe: gelb
- Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
- Schmetterlingsblüte
Fahne zurückgeschlagen
Blüten 2–2,5 cm lang
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel aus der Blüte herausragend
- Griffel: 1
Griffel lang, spiralig eingerollt
Explosionsmechanismus
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Fabaceae: einbrüderig (alle zehn Staubfäden zu einer Röhre verwachsen)
- Staubblätter verwachsen
Blütenkelch:
- Kelch verwachsenblättrig
Blütenduft:
- ohne Blütenduft
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Seitentriebe anliegend/aufrecht
- Stängel kantig
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
- Blattform: zusammengesetzt, dreizählig
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Wechselständig
- Farbe: dunkelgrün
- Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
- Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
Untere Laubblätter dreizählig, obere einfach (aus nur einem Blättchen bestehend)
Lebensraum:
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Wälder und Forste
Bodensaure, magere Wälder u. Waldlichtungen
Ökologie:
- Lichtliebend (=heliophil)
- Magerkeitszeiger (Ausgelaugte, nährstoffarme Böden)
Bodensaure, magere Wälder u. Waldlichtungen
karbonatmeidend, lichtliebend
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
collin–montan
Geologie/Boden:
- Säureliebend (=acidophil)
Bodensaure, magere Wälder u. Waldlichtungen
karbonatmeidend, lichtliebend
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
V–VI

