Flaumige Blau-Quecke

Elymus hispidus var. villosus

Art (species)

Blau-Quecke / Elymus hispidus

Gattung (genus)

Quecke / Elymus

Familie (familia)

Süßgräser / Poaceae


Eine der beiden burgenländischen Varietäten von Elymus hispidus. Weitere Informationen siehe dort.

Synonyme: Agropyron tricho­phorum, Agropyron intermedium subsp. trichophorum, Elytrigia intermedia subsp. barbula­ta, Elymus hispidus subsp. barbulatus

Besonders die unteren Laubblattscheiden rauhaarig (zur Blütezeit aber bereits absterbend); Ährchen 9–18 mm lang, Deckspelze behaart, 8–9 mm lang. Höhe: 30–80 cm. Ausdauernd. Geophyt. VI–VII. Halbtrockenrasen; collin; selten bis sehr selten. Besonders im Pannonikum.

 

Detailbeschreibung
Details

Gebiet:

Besonders im Pannonikum

Lebensform:

  • Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)

Ge.

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 30–80 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig
  • windbestäubt (anemophil)

Blütenstand:

  • Ährenrispe (bei Süßgräsern)
  • Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
  • Infloreszenz lockerblütig

Ährchen 9–18 mm lang

Deckspelzen behaart, 8–9 mm lang

Ähre locker

Hüllspelze 5–7-nervig

Hüllspelze stumpf, gestutzt (und ohne Granne), breithautrandig, 6–8 mm lang

Ähre meist aufrecht

Granne der Deckspelze fehlend oder höchstens 7 mm lang, stets kürzer als die Deckspelze

Ähre meist lang und schmal, mindestens 8× so lang wie breit

Ährchen der Ährenachse ± anliegend

Ährchen sitzend (völlig ungestielt)

Ährchen mehrblütig

Ährchen mit der Breitseite (den Spelzenrändern) der Ährenachse zugewandt

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 1-2 Staubblätter

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • unterirdische Ausläufer (dünne, mit Niederblättern besetzte Sprossachsen)

lange, unterirdische Ausläufer

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • mit unterirdischen Ausläufern

lange, unterirdische Ausläufer

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattstellung: Zweizeilig (distich)
  • mit Blatthäutchen (Ligula)
  • mit Blattscheide
  • Spreite linealisch
  • Querschnitt: Spreite röhrig (hohl) oder eingerollt

Laubblattspreite steif, oft eingerollt, durch die stark hervortretenden, weißlichen, das grüne Gewebe teilweise fast verdeckenden Rippen meist weißlichgrün (selten fast grasgrün), grünes Gewebe an Teilen der Spreite aber sichtbar

Besonders die unteren Laubblattscheiden rauhaarig (zur Blütezeit aber bereits absterbend)

Frucht:

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Halbtrockenrasen

Halbtrockenrasen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

VI–VII