Östliche Flaum-Wolfsmilch

Euphorbia illirica subsp. illirica


Gattung (genus)

Flaum-Wolfsmilch / Euphorbia illirica s.lat.

Gattung (genus)

Wolfsmilch / Euphorbia

Familie (familia)

Wolfsmilchgewächse / Euphorbiaceae


Synonyme: Wollige Wolfsmilch, Zottige Wolfsmilch, Euphorbia villosa (s.str.), Euphorbia pilosa, Tithymalus villosus

Stängel oben kahl; Laubblätter 40–80 mm lang und 10–20 mm breit, breit-lanzettlich bis länglich-lanzettlich, meist spitz; seitliche Teilblütenstände die endständige Scheindolde zuletzt meist deutlich überragend; Früchte meist 3–3,5 mm lang, kahl oder nur mit sehr wenigen, vereinzelten Haaren. Höhe: 30–80 cm. Geophyt. Blütezeit: V–VII. Feuchte bis nasse Wiesen und Gebüschsäume; collin; selten.

 

Detailbeschreibung
Details

Verbreitung:

  • kosmopolitisch

Lebensform:

  • Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)

Ge.

Wuchsform:

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 30–80 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
  • Pflanze einhäusig

Blütenstand:

  • Typ: Dolde

seitliche Teilblütenstände die endständige Scheindolde zuletzt meist deutlich überragend

endständige Scheindolde (3)5-strahlig, darunter meist noch blühende und vegetative Zweige

Cyathien in einer endständigen Scheindolde (= Pleiochasium = doldenförmige Thyrse)

 

Blütenblätter:

Hüllchenblätter verkehrteiförmig bis elliptisch, fast ganzrandig: vorn jedoch oft mit winzigen Zähnchen

Nektardrüsen rundlich bis querelliptisch, an den Ecken stets abgerundet, ihre Außenkante (= oberer Rand) meist deutlich konvex)

Hüllbecher aus 5 Hochblättern gebildet, am Rand mit 4(5), meist lebhaft gefärbten Nektardrüsen

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 3 (bzw. Narben (bei Seggen))

♀ Blüten aus einem ge­stielten Fruchtknoten, der später über den Rand des Hüllbechers hinaushängt

Griffel 3 (am Grund oft miteinander verwachsen), mit je 2 Narben 

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 1-2 Staubblätter

♂ Blüten bestehen aus nur einem einzigen Staubblatt

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend

Stängel oben kahl

Stängel in der Regel aufrecht (sehr selten niederliegend)

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Spreite lanzettlich
  • Apex: Blattspreite zugespitzt
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Blattrand: gezähnt
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Pflanze mit Milchsaft

Spreite einfach, meist ungeteilt, selten handförmig gelappt)

Pflanze mit (ätzend-scharfem, giftigem) Milchsaft

Laubblätter (zumindest die oberen) wechselständig

Spreite am Grund sym­metrisch

Stipeln fehlend

zumindest die oberen Stängelblätter meist sitzend

Laubblätter zumindest unterseits behaart, (fast) sitzend, zumindest die oberen vorn fein gezähnt

Laubblätter breitlanzettlich bis länglich-lanzettlich, meist spitz, 40–80 mm lang und 10–20 mm breit

Blattstiel:

Frucht:

  • Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)

Frucht meist 3–3,5 mm lang

Frucht kahl oder nur mit sehr wenigen, vereinzelten Haaren

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
  • Frucht einsamig

Lebensraum:

  • Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore
  • Gebüsche und Hochstaudenfluren

Feuchte bis nasse Wiesen und Gebüschsäume

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

V–VII