Großes Wiesen-Labkraut ieS

Galium album s.str.

Art (species)

Großes Wiesen-Labkraut / Galium album s.lat.

Gattung (genus)

Galium mollugo subagg.

Gattung (genus)

Galium mollugo agg.

Gattung (genus)

Labkraut / Galium

Familie (familia)

Kaffeegewächse / Rubiaceae


Eine der beiden burgenländischen Unterarten von Galium album. Weitere Informationen siehe dort.

Synonym: Gewöhnliches Wiesen-Labkraut,Weißes Labkraut

Pflanze meist kahl, sehr selten kurzflaumig; Stängel-Querschnitt in der Mitte 1,8–2,2 mm; Laubblätter gegen die Spitze zu ± allmählich verschmälert; 10–25(30) mm lang und 1,5–4(5) mm breit, oberseits kahl, glänzend. Höhe: 30–80(100) cm. Hemikryptophyt. VI–X. Fettwiesen, Halbruderalfluren; collin–montan; sehr häufig. (Europa) Wildgemüse.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Verbreitung:

Europa

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 30–80(100) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Typ: Rispe/Schirmrispe
  • Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) spitz
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Blütenhülle verwachsenblättrig
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Verwachsenblättrig mit Kronröhre

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten unterständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 4 Staubblätter

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Blütenduft:

  • mit deutlichem Blütenduft (kräftig bzw. stark lt. EF 4)

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze kahl
  • Pflanze behaart

Pflanze meist kahl, sehr selten kurzflaumig

Stängel-Querschnitt in der Mitte 1,8–2,2 mm

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Apex: Blattspreite zugespitzt
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Gegenständig
  • Blattstellung: Quirlständig
  • Grösse: klein (1 bis 2 cm)
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • Spreite linealisch
  • Spreite lanzettlich

Laubblätter gegen die Spitze zu ± allmählich verschmälert; 10–25(30) mm lang und 1,5–4(5) mm breit, oberseits kahl, glänzend

Blattstiel:

Frucht:

  • Spaltfrucht (z.B. Ahorn)

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)

Fettwiesen, Halbruderalfluren

Ökologie:

  • Störungszeiger

Fettwiesen, Halbruderalfluren

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–montan

Geologie/Boden:

Fettwiesen, Halbruderalfluren

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August
  • 09 - September
  • 10 - Oktober

VI–X