Großes Wiesen-Labkraut s lat
Galium album s.lat.
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Weißes Wiesen-Labkraut, Gewöhnliches Wiesen-Labkraut, „Weißes Labkraut“; Galium album subsp. erectum, Galium mollugo subsp. erectum
Pflanze grün; Stängel auch unten deutlich vierkantig; Laubblätter ober- und unterseits gleichfärbig; nicht auffallend dünn, 3–7× so lang wie breit; mittlere Laubblätter verkehrt-eilanzettlich bis linealisch, die längsten 2–7× so lang wie breit, 1,5–7(8) mm breit; Laubblattrand nicht oder schwach umgerollt; Palisadengewebe einschichtig (Mikroskop); Blütenstand schmal-pyramidenförmig bis schmaleiförmig; Blütenstiele postfloral ± sparrig abstehend, die längeren meist (1,2)1,5–3 mm lang, kürzer als der Kronendurchmesser, nach der Anthese kaum sparrig abstehend; Blüten duftend; Krone weiß, 3–5 mm im Durchmesser; Kronzipfel mit 0,2–0,3 mm langer Grannenspitze. Wildgemüse.
Die Art umfasst im Burgenland zwei Unterarten, Galium album subsp. album und Galium album subsp. pycnotrichum. Weitere Informationen siehe dort.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Infloreszenz vielblütig
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Blütenstand schmal-pyramidenförmig bis schmaleiförmig; Blütenstiele postfloral ± sparrig abstehend, die längeren meist (1,2)1,5–3 mm lang, kürzer als der Kronendurchmesser, nach der Anthese kaum sparrig abstehend
Blütenblätter:
- Anzahl: 4
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) spitz
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Blütenhülle verwachsenblättrig
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
- Verwachsenblättrig mit Kronröhre
Krone weiß, 3–5 mm im Durchmesser; Kronzipfel mit 0,2–0,3 mm langer Grannenspitze
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten unterständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Blütenduft:
- mit deutlichem Blütenduft (kräftig bzw. stark lt. EF 4)
Blüten duftend
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
Pflanze grün; Stängel auch unten deutlich vierkantig
Laubblätter ober- und unterseits gleichfärbig
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Blattstellung: Quirlständig
- Farbe: dunkelgrün
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Grösse: gross (länger als 10 cm)
- Laubblätter alle gleich gestaltet
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Spreite lanzettlich
- Spreite linealisch
Pflanze grün
Laubblätter ober- und unterseits gleichfärbig; nicht auffallend dünn, 3–7× so lang wie breit; mittlere Laubblätter verkehrt-eilanzettlich bis linealisch, die längsten 2–7× so lang wie breit, 1,5–7(8) mm breit; Laubblattrand nicht oder schwach umgerollt; Palisadengewebe einschichtig (Mikroskop)
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Lebensraum:
- Gebüsche und Hochstaudenfluren
- Ruderalstandorte
- Wälder und Forste
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
- Halbtrockenrasen
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober


