Helianthemum canum

Grau-Sonnenröschen


Synonym

Helianthemum canum

Gattung (genus)

Helianthemum

Familie (familia)

Cistaceae


Allgemeine Information

LB ohneStipeln (höchstens die obersten StgBmchm mit Stipeln). — LB der Blühtriebe meist kleiner als die der veg. Triebe; KroB 3–10 mm lg, gelb; StaubB den Grideutl. überragend; DrüHaare oft vorh.. – (H. subg. Plectolobum= gen.Rhodax)

LB u’seits von kurzen (mchm zusätzlich auch lg) Sternhaaren dicht graufilzig, die grüne Oberfläche dadurch verdeckt; ÷. — LB der veg. Triebe 1–8 mm lg gestielt, Spreite lanz. bis längl.; LB der Blühtriebe fast sitzend, ellipt.; Blüstd 3–12-blü; in­nere (größere) KB 3–5,5 mmlg; KroB 5–8 mm lg. H: 3–10(20) cm. VCh. (IV)V–VI. Flachgründige, karbonatreiche Trockenrasen u. Felssteppen; coll; im Pann u. EEihfg, sonst slt. B, W, N; – LC?, BG, BS,SüdT, TN, Ven, UD;SLO (J?, V).RL:Ö:nVL 3, SüdT 4, BL 1. – (H. oelandicumsubsp. canum, H. oe. subsp. incanum25, Rhodaxcanus)   Grau-S. / H. canum

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Lebensform:

  • Chamaephyt (Zwerg-, Teppich- und Halbsträucher, Polsterstauden)

Zwergstrauch

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • pollakanth (mehrmals blühend)
  • verholzt

immergrüner Zwergstrauch

Wuchshöhe:

  • 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
  • Pflanze bis 5 cm hoch: niedrigwüchig bzw. dem Boden anliegend

Höhe: 3–10(20) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
  • tierbestäubt: insektenbestäubt - Bienen/Hummeln

Blütenstand:

  • Infloreszenz wenigblütig
  • Typ: Traube

Laubblätter der Blühtriebe meist kleiner als die der vegetativen Triebe

Laubblätter der Blühtriebe fast sitzend, elliptisch

Blütenstand 3–12-blütig

 

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)

Kronblätter 5–8 mm lang

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

Staubblätter den Griffel deutlich überragend

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: zahlreiche Staubblätter (mehr als zehn)
  • Staubblätter frei

Staubblätter den Griffel deutlich überragend

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig

innere (größere) Kelchblätter 3–5,5 mm lang

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze drüsig
  • Pflanze behaart
  • Pflanze immergrün oder wintergrün
  • Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
  • mit oberirdischen Ausläufern (bzw. Kriech- oder Legtrieben)

Drüsenhaare oft vorhanden

Legtriebe

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Drüsenhaare
  • Behaarung: Haartyp: Sternhaare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Gegenständig
  • Spreite elliptisch
  • Spreite lanzettlich

Laubblätter ohne Stipeln (höchstens die obersten Stängelblätter manchmal mit Stipeln)

Laubblätter der Blühtriebe meist kleiner als die der vegetativen Triebe

Drüsenhaare oft vorhanden

Laubblatt unterseits von kurzen (manchmal zusätzlich auch langen) Sternhaaren dicht graufilzig, die grüne Oberfläche dadurch verdeckt; Laubblatt der vegetativen Triebe 1–8 mm lang gestielt, Spreite lanzettlich bis länglich

Laubblätter der Blühtriebe fast sitzend, elliptisch

Blattstiel:

Laubblatt der vegetativen Triebe 1–8 mm lang gestielt

Laubblätter der Blühtriebe fast sitzend

Keimblätter:

  • Zwei Keimblätter (Zweikeimblättrige)

Frucht:

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Felsstandorte
  • Trockenrasen

Flachgründige, karbonatreiche Trockenrasen u. Felssteppen

 

Ökologie:

  • An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)

Flachgründige, karbonatreiche Trockenrasen u. Felssteppen

 

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Geologie/Boden:

  • Flachgründige Böden
  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

Flachgründige, karbonatreiche Trockenrasen u. Felssteppen

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni

(IV)V–VI