


Trübgrünes-Gewöhnlich-Sonnenröschen
Helianthemum nummularium subsp. obscurum
Art (species)
Gewöhnlich-Sonnenröschen / Helianthemum nummularium s.lat.
Gattung (genus)
Familie (familia)
Im Burgenland die einzige Unterart von Helianthemum nummularium, weitere Informationen siehe dort.
Synonyme: Eiblatt-Sonnenröschen, Ovalblättriges Sonnenröschen; Helianthemum grandiflorum subsp. obscurum, Helianthemum ovatum, Helianthemum chamaecistus
Laubblätter unterseits ohne kurze(!) Sternhaare, nicht filzig behaart (sondern kahl oder mit Borsten- oder langen Sternhaaren locker bis ziemlich dicht bedeckt), die grüne Oberfläche aber stets sichtbar. Untere Laubblätter elliptisch bis eiförmig, mittlere länglich-elliptisch bis breit-lanzettlich, obere länglich bis lanzettlich. Laubblattspreite 6–35(40) mm lang und 2–10 mm breit, unterseits auf den Flächen dicht bis zerstreut lang sternhaarig (bis büschelig-borstenhaarig); Blütenstand 5–9(15)-blütig; Blütenknospen eiförmig, bauchig, stumpf bis kurz bespitzt; zwischen den Nerven meist dicht bis zerstreut kurz sternhaarig (im Gebiet sehr selten kahl). Kronblätter (8)10–14(16) mm lang; innere (größere) Kelchblätter (5)6–8(9) mm lang; Antheren 0,4–0,6 mm lang. Höhe: 5–20(30) cm. Chamaephyt, wintergrün. V–X(XI). Karbonatreiche bis karbonatärmere Trocken- und Halbtrockenrasen und Magerrasen, Säume, lichte Trockenwälder; collin–montan; häufig bis selten. Bienenweidepflanze.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Höhe: 5–20(30) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
- tierbestäubt: insektenbestäubt - Bienen/Hummeln
Bienenweidepflanze
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Infloreszenz lockerblütig
- Infloreszenz wenigblütig
- Typ: Traube
Blütenstand 5–9(15)-blütig
Blütenknospen eiförmig, bauchig, stumpf bis kurz bespitzt; zwischen den Nerven meist dicht bis zerstreut kurzsternhaarig (im Gebiet sehr selten kahl)
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: gelb
- Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
Kronblatt (8)10–14(16) mm lang
Blütenknospen eiförmig, bauchig, stumpf bis kurz bespitzt; zwischen den Nerven meist dicht bis zerstreut kurzsternhaarig (im Gebiet sehr selten kahl)
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: zahlreiche Staubblätter (mehr als zehn)
- Staubblätter frei
Antheren 0,4–0,6 mm lang
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze behaart
- Pflanze immergrün oder wintergrün
- Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
wintergrün bzw. immergrün
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Behaarung: Haartyp: Sternhaare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Grösse: sehr klein (nicht länger als 1 cm)
- Grösse: klein (1 bis 2 cm)
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Spreite eiförmig
- Spreite elliptisch
- Spreite lanzettlich
Laubblatt unterseits ohne kurze (!) Sternhaare, nicht filzig behaart (sondern kahl od. mit Borsten- od. langen Sternhaaren locker bis ziemlich dicht bedeckt), die grüne Oberfläche aber stets sichtbar. Untere Laubblätter elliptisch bis eiförmig, mittlere länglich-elliptisch bis breit-lanzettlich, obere länglich bis lanzettlich
Laubblattspreite 6–35(40) mm lang u. 2–10 mm breit, unterseits auf den Flächen dicht bis zerstreut lang sternhaarig (bis büschelig-borstenhaarig)
Blattstiel:
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Phänologie:
Lichtkeimer
Lebensraum:
- Halbtrockenrasen
- Trockenrasen
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
- Wälder und Forste
Karbonatreiche bis karbonatärmere Trocken- u. Halbtrockenrasen u. Magerrasen, Säume, lichte Trockenwälder
Ökologie:
- An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)
- Lichtliebend (=heliophil)
Karbonatreiche bis karbonatärmere Trocken- u. Halbtrockenrasen u. Magerrasen, Säume, lichte Trockenwälder
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–montan
Geologie/Boden:
- Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
Karbonatreiche bis karbonatärmere Trocken- u. Halbtrockenrasen u. Magerrasen, Säume, lichte Trockenwälder
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
- 11 - November
V–X(XI)


