Nördliche Strauchkronwicke

Hippocrepis emerus subsp. emerus


Art (species)

Strauchkronwicke / Hippocrepis emerus

Gattung (genus)

Hufeisenklee, Strauchkronwicke / Hippocrepis

Familie (familia)

Schmetterlingsblütler / Fabaceae


Im Burgenland die einzige Unterart der Strauchkronwicke/ Hippocrepis emerus. Nähere Informationen siehe dort. 

SynonymEmerus major subsp. major

Äste und Laubblätter dunkelgrün; Blättchen 1–3(4) mm lang gestielt, ihre Spreite selten länger als 14 mm; Blüten gleichzeitig mit den Laubblättern erscheinend; Doldenstiel ≈ so lang wie das Tragblatt (laut Pignatti 1982: 3–6 cm lang, viel länger als das Tragblatt); Dolden (1)2–3(5)-blütig. Blütenstiel höchstens 3 mm lang; Blüten 2 cm lang; Kelchröhre 3 mm lang; in der Mitte des Fahnennagels beidseitig 2 sehr kleine, abstehende Zähnchen; Fahnennagel 8 mm lang, Fahnenplatte 9 mm lang und 8 mm breit, Schiffchen 15 mm lang; Frucht meist kürzer als 8 cm, stumpfkantig, aus 8–10 Gliedern bestehend, zwischen diesen leicht eingeschnürt. Im Kalk-Wienerwald häufig, sonst zerstreut bis selten. Selten als Zierstrauch kultiviert.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Selten als Zierstrauch kultiviert

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • verholzt
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Strauch

Wuchshöhe:

  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blüten gleichzeitig mit den Laubblättern erscheinend

Blütenstand:

  • Infloreszenz wenigblütig
  • Typ: Dolde

Doldenstiel ≈ so lang wie das Tragblatt (laut PIGNATTI 1982: 3–6 cm lang, viel länger als das Tragblatt)

Dolden (1)2–3(5)-blütig

Blüten gleichzeitig mit den Laubblättern erscheinend; Blütenstiel höchstens 3 mm lang; Blüten 2 cm lang

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)
  • Schmetterlingsblüte

Blüten 2 cm lang

in der Mitte des Fahnennagels beidseitig zwei sehr kleine, abstehende Zähnchen; Fahnennagel 8 mm lang, Fahnenplatte 9 mm lang u. 8 mm breit, Schiffchen 15 mm lang

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
  • Fabaceae: zweibrüderig (neun der zehn Filamente zu einer Röhre verwachsen, das zehnte mehr oder weniger frei)
  • Staubblätter verwachsen

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig

Kelchröhre 3 mm lang

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Äste u. Laubblätter dunkelgrün

Blüten gleichzeitig mit den Laubblättern erscheinend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: zusammengesetzt, unpaarig (mit Endblättchen)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Farbe: dunkelgrün
  • Fiederblätter: ein oder wenige (bis drei) Fiederpaare
  • Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
  • Grösse: klein (1 bis 2 cm)
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)

Äste u. Laubblätter dunkelgrün

Blättchen 1–3(4) mm lang gestielt, ihre Spreite selten länger als 14 mm

Blüten gleichzeitig mit den Laubblättern erscheinend

Nebenblätter häutig

Blattstiel:

Frucht:

  • Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)

Frucht meist kürzer als 8 cm, stumpfkantig, aus 8–10 Gliedern bestehend, zwischen diesen leicht eingeschnürt

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Glieder einsamig

Lebensraum:

Siehe Hippocrepis emerus

Selten als Zierstrauch kultiviert

Ökologie:

Siehe Hippocrepis emerus

Höhenstufen:

Siehe Hippocrepis emerus

Geologie/Boden:

Siehe Hippocrepis emerus

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

Siehe Hippocrepis emerus