Gewöhnliches Wiesen-Schillergras

Koeleria pyramidata var. pyramidata

Art (species)

Wiesen-Schillergras / Koeleria pyramidata

Gattung (genus)

Schillergras / Koeleria

Familie (familia)

Süßgräser / Poaceae


Eine der beiden burgenländischen Varietäten von Koeleria pyramidata. Weitere Informationen siehe dort.

Synonyme: Pyramiden-Wiesen-Kammschmiele; Koeleria pyramidata subsp. pyramidata, incl. Koeleria montana = Koeleria pyramidata subsp. montana

Stängel unter der Rispe kurz behaart bis kahl; Laubblattscheiden und -Spreiten (diese beiderseits) kahl oder zerstreut behaart. Höhe: 30–90 cm. V–VII. Trockene Wiesen, Magerrasen, Weiderasen; karbonatliebend; collin–subalpin; häufig bis zerstreut, im Pannonikum selten.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Gebiet:

im Pannonikum selten

Lebensform:

Wuchsform:

Horste und zusätzlich unterirdische Ausläufer

 

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig

Höhe: 30–90 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • windbestäubt (anemophil)

Blütenstand:

  • Ährenrispe (bei Süßgräsern)
  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
  • Typ: Rispe/Schirmrispe

Stängel unter der Rispe kurz behaart bis kahl

Blütenblätter:

  • Farbe: grünlich
  • Farbe: gelb
  • Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
  • reduziert/nicht vorhanden ("nackte Blüte")

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtblätter verwachsen
  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
  • Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 3 Staubblätter
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • unterirdische Ausläufer (dünne, mit Niederblättern besetzte Sprossachsen)

Horste und unteridische Ausläufer

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Knoten deutlich erkennbar (Poaceae)
  • mit unterirdischen Ausläufern
  • Pflanze behaart
  • Pflanze kahl
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Stängel unter der Rispe kurz behaart bis kahl

Laubblattscheiden und -spreiten (diese beiderseits) kahl oder zerstreut behaart

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Blattoberseite behaart
  • Behaarung: Blattunterseite behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Wechselständig
  • mit Blatthäutchen (Ligula)
  • mit Blattscheide
  • Nervatur parallel-/bogennervig
  • Spreite linealisch

Laubblattscheiden und -spreiten (diese beiderseits) kahl oder zerstreut behaart

Blattstiel:

Frucht:

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)

Trockene Wiesen, Magerrasen, Weiderasen; karbonatliebend

im Pannonikum selten

Ökologie:

  • Magerkeitszeiger (Ausgelaugte, nährstoffarme Böden)

Trockene Wiesen, Magerrasen, Weiderasen

karbonatliebend

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–subalpin

Geologie/Boden:

  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

Trockene Wiesen, Magerrasen, Weiderasen

karbonatliebend

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell
  • asexuell - rein vegetativ, über Ausläufer, Brutknöllchen etc..

vegetativ über unterirdische Ausläufer

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

V–VII