Becher-Malve

Malva trimestris

Gattung (genus)

Malve / Malva

Familie (familia)

Malvengewächse / Malvaceae


Einige Arten der früher weiter gefassten Gattung Lavatera gehören verwandtschaftlich zu Malva; sie waren wegen der miteinander verwachsenen Außenkelchblätter zu Lavatera gestellt worden. Im Burgenland betrifft das die beiden Arten Lavatera thuringiaca (neu laut EF4 Malva thuringiaca) undLavatera trimestris (neu laut EF4: Malva trimestris)

Synonyme: „Sommermalve",  „Gartenmalve“, Garten-Lavatere, Garten-Strauchmalve

Pflanze ; Stängel abstehend-rauhaarig; mittlere Stängelblätter meist ungeteilt (höchstens schwach gelappt); Kelch und Außenkelch sternhaarig; Kronblätter hellrosa bis weiß, meist nur wenig ausgerandet; scheibenförmige Verbreiterung der Blütenachse mit einem aufgewölbten, stark verdickten Randwulst. Blütenachse verlängert und über den Teilfrüchten scheibenförmig verbreitert (die Frucht vollkommen bedeckend); Teilfrüchte 12–16. Höhe: 60–120 cm. Therophyt. V–VIII. Als Zierpflanze kultiviert und selten unbeständig verwildernd. (Heimat: Mediterranraum).

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Als Zierpflanze kultiviert u. selten unbeständig verwildernd

 

Verbreitung:

Heimat: Mediterranraum

 

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 60–120 cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
  • tierbestäubt: insektenbestäubt - Bienen/Hummeln

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten in Laubblattachseln
  • Infloreszenz wenigblütig
  • Nur Einzelblüten

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: weiß oder cremefarben

Blütenachse verlängert u. über den Teilfrüchten scheibenförmig verbreitert Kronblätter hellrosa bis weiß, meist nur wenig ausgerandet

scheibenförmige Verbreiterung der Blütenachse mit einem aufgewölbten, stark verdickten Randwulst

 

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 6 oder mehr

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: zahlreiche Staubblätter (mehr als zehn)
  • Staubblätter verwachsen

Blütenkelch:

  • Anzahl: 3 Kelchblätter
  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch behaart oder bewimpert
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich
  • Kelchzähne deutlich: abgerundet
  • mit Aussenkelch/Scheinkelch

Außenkelchblätter miteinander fast bis zur Hälfte miteinander verwachsen, ihre Zipfel fast halbrundlich, nicht länger als breit (oft etwas breiter als lang)

Kelch u. Außenkelch sternhaarig

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Pflanze behaart

Stängel abstehend-rauhaarig

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und geteilt (z.B. Ahornblatt)
  • Blattform: geteilt, gelappt (z.B. Eichenblatt)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • Spreitengrund herzförmig

Laubblatt ungeteilt bis handförmig gelappt

mittlere Stängelblätter meist ungeteilt (höchstens schwach gelappt)

Blattstiel:

Fruchtstand:

Blütenachse verlängert u. über den Teilfrüchtenscheibenförmig verbreitert (die Frucht vollkommen bedeckend)

Teilfrüchte 12–16

scheibenförmige Verbreiterung der Blütenachse mit einem aufgewölbten, stark verdickten Randwulst

Frucht:

  • Zerfallfrucht (z.B. Gliederhülse, Klausenfrüchte)

Blütenachse verlängert u. über den Teilfrüchtenscheibenförmig verbreitert (die Frucht vollkommen bedeckend)

Teilfrüchte 12–16

scheibenförmige Verbreiterung der Blütenachse mit einem aufgewölbten, stark verdickten Randwulst

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Teilfrucht einsamig, 12-16

Lebensraum:

Als Zierpflanze kultiviert u. selten unbeständig verwildernd

Ökologie:

Als Zierpflanze kultiviert u. selten unbeständig verwildernd

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 05 - Mai
  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August

V–VIII