Kurzgriffel-Schaftmilchstern

Loncomelos brevistylus


Gattung (genus)

Schaftmilchstern / Loncomelos

Familie (familia)

Spargelgewächse / Asparagaceae


Synonyme: Pyramiden-Schaftmilchstern, (Pyramiden-Milchstern); Ornithogalum „pyramidale“,Ornithogalum brevistylum

Blüten nachts geschlossen; Perigonblätter außer dem grünen Rückenstreif rein weiß; während der Anthese flach, sich nicht einrollend; alte (postanthetische) Perigonblätter dicht den Fruchtknoten umschließend und nicht mehr einzeln erkennbar; Fruchtknoten während der Anthese leuchtend gelb, ± kugelig; Griffel (1,2)2(2,3) mm lang. Höhe: 30–100(120) cm. Geophyt. VI(VII). Getreideäcker, Brachen, Gebüschränder; collin; sehr selten.  Im Burgenland (bei Parndorf, bei Müllendorf und bei Mattersburg), (Gesamtverbreitung: Nord-Italien bis Griechenland und Kaukasus), giftig. 

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Verbreitung:

Gesamtverbreitung: Nord-Italien bis Griechenland und Kaukasus

Gebiet:

Im Burgenland (bei Parndorf, bei Müllendorf und bei Mattersburg)

Lebensform:

  • Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • krautig
  • pollakanth (mehrmals blühend)

Blüten nachts geschlossen

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 30–100(120) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blüten nachts geschlossen

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf unbeblättertem Stängel (Schaft)
  • Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
  • Typ: Traube

Blütenblätter:

  • Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
  • Farbe: mehrfarbig oder gemustert
  • Farbe: grünlich
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Blüten trichter- oder radförmig
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)

Perigonblätter außer dem grünen Rückenstreif rein weiß; während der Anthese flach, sich nicht einrollend; alte (postanthetische) Perigonblätter dicht den Fruchtknoten umschließend und nicht mehr einzeln erkennbar

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

alte (postanthetische) Perigonblätter dicht den Fruchtknoten umschließend und nicht mehr einzeln erkennbar; Fruchtknoten während der Anthese leuchtend gelb, ± kugelig; Griffel (1,2)2(2,3) mm lang

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • nicht vorhanden oder hinfällig

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Zwiebel

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Pflanze kahl
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: ganzrandig
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Nervatur parallel-/bogennervig
  • Spreite linealisch

Blattstiel:

Rosette:

  • Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)

Frucht:

Samen:

  • Frucht mehr- bis vielsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Gebüsche und Hochstaudenfluren
  • Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften

Getreideäcker, Brachen, Gebüschränder

Im Burgenland bei Parndorf, bei Müllendorf und bei Mattersburg

Ökologie:

Getreideäcker, Brachen, Gebüschränder

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder

collin

Geologie/Boden:

Getreideäcker, Brachen, Gebüschränder

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli

VI(VII)