


Blasser-Pyrenäen-Schaftmilchstern
Loncomelos pyrenaicus subsp. sphaerocarpus
Art (species)
Pyrenäen-Schaftmilchstern i.w.S / Loncomelos pyrenaicus s.lat.
Gattung (genus)
Familie (familia)
Spargelgewächse / Asparagaceae
Im Burgenland die einzige Unterart von Loncomelos pyrenaicus. Weitere Informationen siehe dort.
Synonyme: Kugelfrüchtiger Pyrenäen-Schaftmilchstern, „Weißer“ Pyrenäen-Schaftmilchstern, Acker-(Pyrenäen-)Schaftmilchstern, Kugelfrüchtiger Milchstern
Perigon weiß bis grünlich-weiß; Fruchtknoten ± kugelig. VI. Hartholzauen (Bachauen), Wiesen, Äcker, Ruderalstellen; collin–montan; selten.
Detailbeschreibung
Details
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Geophyt (Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
Blütenblätter:
- Anzahl: 6 (meist in zwei Kreisen mit je drei Blütenblättern)
- Blüten trichter- oder radförmig
- Blütenhülle gleichförmig (homochlamydeisch = alle Blütenhüllblätter gleich, entweder alle kelch- oder alle kronblattförmig)
- Blütenhülle freiblättrig
- Farbe: mehrfarbig oder gemustert
- Farbe: grünlich
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
Perigon weiß bis grünlich-weiß
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
Fruchtknoten ± kugelig
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
- Staubblätter frei
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):
- Zwiebel
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze kahl
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Nervatur parallel-/bogennervig
- Spreite linealisch
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Rosette:
- Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)
Lebensraum:
- Auwälder
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
- Äcker und Ackerrandstreifen
- Ruderalstandorte
Hartholzauen (Bachauen), Wiesen, Äcker, Ruderalstellen
Ökologie:
Hartholzauen (Bachauen), Wiesen, Äcker, Ruderalstellen
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–montan
Geologie/Boden:
Hartholzauen (Bachauen), Wiesen, Äcker, Ruderalstellen
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
VI


