Garten-Mondviole

Lunaria annua


Gattung (genus)

Mondviole / Lunaria

Familie (familia)

Kreuzblütler / Brassicaceae


Synonyme: Garten-Silberblatt, „Silbergulden“, Zweijährige Mondviole

Obere Laubblätter sitzend; Krone tief purpurviolett oder weiß, Kronblätter 15–25 mm lang; Frucht breit-elliptisch bis fast kreisrund, vorn abgerundet. Höhe: 30–100(120) cm. –ausdauernd; Therophyt–Hemikryptophyt. IV–V(VI?). Häufig als Zierpflanze („Judassilberlinge“) kultiviert, oft verwildernd und etabliert.(Mediterranraum). 

Verwechslungsmöglichkeit: Unterscheidet sich von der im blühenden Zustand recht ähnlichen Hesperis matronalis / Garten-Nachtviole u. a. durch die herzförmige (nicht lanzettliche) Laubblattspreite und den lanzettlichen (nicht linealischen) Fruchtknoten.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

  • Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)

Häufig als Zierpflanze („Judassilberlinge“) kultiviert, oft verwildernd u. etabliert

Verbreitung:

Mediterranraum

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • bienn (zweijährig)
  • krautig
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)

Ein- bis zweijährig

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Höhe: 30–100(120) cm

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
  • tierbestäubt: insektenbestäubt - Bienen/Hummeln
  • tierbestäubt: insektenbestäubt - Schmetterlinge

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
  • Typ: Traube

Blütenblätter:

  • Anzahl: 4
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten gross (mehr als 2 cm Durchmesser)

Krone tief purpurviolett od. weiß

Kronblätter 15–25 mm lang

Verwechslungsmöglichkeit.: Unterscheidet sich von der im blühenden Zustand recht ähnlichen Hesperis matronalis / Garten-Nachtviole u. a. durch die herzförmige (nicht lanzettliche) Laubblattspreite u. den lanzettlichen (nicht linealischen) Fruchtknoten.

 

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

Verwechslungsmöglichkeit.: Unterscheidet sich von der im blühenden Zustand recht ähnlichen Hesperis matronalis / Garten-Nachtviole u. a. durch die herzförmige (nicht lanzettliche) Laubblattspreite u. den lanzettlichen (nicht linealischen) Fruchtknoten.

 

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 6 Staubblätter (meist zwei Kreise aus drei Staubblättern)
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • Anzahl: 4 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig

Blütenduft:

Blütenduft: tagsüber: ohne Duft, nachts: [?]

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Speicherwurzel(n) – Rüben und Wurzelknollen

Wurzelknollen

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
  • Blattrand: gezähnt
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
  • Spreitengrund herzförmig

obere Laubblätter sitzend

 

Verwechslungsmöglichkeit.: Unterscheidet sich von der im blühenden Zustand recht ähnlichen Hesperis matronalis / Garten-Nachtviole u. a. durch die herzförmige (nicht lanzettliche) Laubblattspreite u. den lanzettlichen (nicht linealischen) Fruchtknoten.

 

Blattstiel:

obere Laubblätter sitzend

Rosette:

Bei Zweijährigkeit im ersten Jahr Grundrosette

Fruchtstand:

Früchte hängend

Frucht:

  • Schote/Schötchen (aufrecht stehend und sich i.d.R. mit zwei Klappen öffnend)
  • Schote/Schötchen: Schötchen (Frucht weniger als dreimal so lang wie breit)

Frucht breit-elliptisch bis fast kreisrund, vorn abgerundet

Samen:

  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

Häufig als Zierpflanze („Judassilberlinge“) kultiviert, oft verwildernd u. etabliert

Ökologie:

Häufig als Zierpflanze („Judassilberlinge“) kultiviert, oft verwildernd u. etabliert

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Flugfrucht (Anemochorie)

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni

IV–V(VI?)