



Siebenbürger Wimper-Perlgras
Melica transsilvanica
Gattung (genus)
Artengruppe Wimper-Perlgras / Melica ciliata agg.
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonym: Siebenbürgen-Perlgras; Melica ciliata subsp. transsilvanica
Pflanze grasgrün; Laubblattspreite unterseits deutlich gekielt; Grundblattscheiden oft dicht bis ± zottig behaart, nicht selten kahl; unterhalb der Rispe 2–3 Knoten ohne Rispenast und ohne Blatt. Ährenrispen dicht, deren Spindel von den Ährchen ± verdeckt; untere Rispenäste mit 12–25(50) Ährchen; untere Hüllspelze 3,5–5 mm lang, nur ⅓–⅔× so lang wie die obere, diese 5,5–7,5 mm lang. Höhe: 30–120 cm. Hemikryptophyt. VI. Meist karbonatarme und lehmreiche, feinerdereiche, auch subruderale Halbtrockenrasen, trockene Säume, selten Felsrasen; gern über Löss; collin–montan; zerstreut (im Pannonikum) bis selten.
Detailbeschreibung
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- Horstiger Wuchs
- Dichtrasiger Wuchs
- krautig
Horste und kurze unterirdische Ausläufer
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 30–120 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- windbestäubt (anemophil)
Ährchen wenigblütig
Blütenstand:
- Ährenrispe (bei Süßgräsern)
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Spelzen = (meist) trockenhäutige Hochblätter im Ährchen vorhanden (Süß- und Sauergräser)
- Infloreszenz dichtblütig
Ährenrispen dicht, deren Spindel von den Ährchen ± verdeckt
untere Rispenäste mit 12–25(50) Ährchen
untere Hüllspelze 3,5–5 mm lang, nur ⅓–⅔× so lang wie die obere, diese 5,5–7,5 mm lang
unterhalb der Rispe 2–3 Knoten ohne Rispenast und ohne Blätter
Blütenblätter:
- Farbe: grünlich
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
- reduziert/nicht vorhanden ("nackte Blüte")
Ährenrispen dicht, deren Spindel von den Ährchen ± verdeckt; untere Rispenäste mit 12–25(50) Ährchen
untere Hüllspelze 3,5–5 mm lang, nur ⅓–⅔× so lang wie die obere
diese 5,5–7,5 mm lang
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
- Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 3 Staubblätter
- Staubblätter frei
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):
- unterirdische Ausläufer (dünne, mit Niederblättern besetzte Sprossachsen)
Horste und kurze unterirdische Ausläufer
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Knoten deutlich erkennbar (Poaceae)
- Pflanze behaart
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- mit unterirdischen Ausläufern
Pflanze grasgrün
Grundblattscheiden oft dicht bis ± zottig behaart, nicht selten kahl
unterhalb der Rispe 2–3 Knoten ohne Rispenast und ohne Blätter
kurze unterirdische Ausläufer
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Wechselständig
- mit Blatthäutchen (Ligula)
- mit Blattscheide
- Nervatur parallel-/bogennervig
- Spreite gekielt (mit an Unterseite stark hervortretender Mittelrippe)
- Spreite linealisch
Laubblattspreite unterseits deutlich gekielt
Pflanze grasgrün
Grundblattscheiden oft dicht bis ± zottig behaart, nicht selten kahl
unterhalb der Rispe 2–3 Knoten ohne Rispenast und ohne Blätter
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Lebensraum:
- Halbtrockenrasen
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Felsstandorte
Meist karbonatarme u. lehmreiche, feinerdereiche, auch subruderale Halbtrockenrasen, trockene Säume, selten Felsrasen
gern über Löss
zerstreut (im Pannonikum)
Ökologie:
- An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)
- wärmeliebend (thermophil)
Meist karbonatarme u. lehmreiche, feinerdereiche, auch subruderale Halbtrockenrasen, trockene Säume, selten Felsrasen
gern über Löss
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–montan
Geologie/Boden:
- Flachgründige Böden
- Lockere Böden (kiesig, sandig)
Meist karbonatarme u. lehmreiche, feinerdereiche, auch subruderale Halbtrockenrasen, trockene Säume, selten Felsrasen
gern über Löss
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 06 - Juni
VI



