Steirisch-Rispe
Poa stiriaca
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Diese Art gehört zur Artengruppe Poa pratensis agg. Nähere Informationen siehe dort.
Synonyme: Steirer Rispe(ngras)
Pflanze schwach bläulich-grün; die meisten Laubblätter grundständig; Laubblattspreite eng eingerollt, fast haarförmig erscheinend, 0,2–0,4 mm im Durchmesser. Laubblattspreite oberseits zwischen den Nerven kurzhaarig, Ligula 1–2 mm lang, abgerundet; Rispenäste aufrecht, sehr rau; Ährchen 4–6-blütig. Höhe: (30)50–80(100) cm. Hemikryptophyt. VI–VII. Eichen- und Buchenwälder, Waldränder, Waldschläge, Geröllhalden, Felsen; nicht nur auf basischen Böden, v. a. auf Intermediärböden oder auf oberflächlich versauerten Waldböden; montan–subalpin; häufig bis selten.
Anmerkung: Die Pflanzen blühen besonders an Schatthabitaten oft nur spärlich oder gar nicht.
Verwechslungsmöglichkeit: Bei oberflächlicher Betrachtung zu verwechseln mit glauken Populationen von Poa nemoralis (diese nicht horstig, Stängelblätter abspreizend, Ligula 0–0,5 mm lang), mit manchmal bläulich-grüner Poa angustifolia (grundständige Laubblätter jedoch wenige, i.d.R grün, aufrecht, nicht schlaff überhängend) und mit Sippen aus der Artengruppe Festuca valesiaca agg. (bei dieser jedoch Deckspelze stets begrannt, Laubblattspreiten-Querschnitt – mit Ausnahme bloß von Festuca norica – generell ohne von außen nach innen durchlaufende Sklerenchymbündel).
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- Horstiger Wuchs
- krautig
Verwechslungsmöglichkeit: Bei oberflächlicher Betrachtung zu verwechseln mit glauken Populationen von Poa nemoralis (diese nicht horstig, Stängelblätter abspreizend, Ligula 0–0,5 mm lang), mit manchmal bläulich-grüner Poa angustifolia (grundständige Laubblätter jedoch wenige, i.d.R. grün, aufrecht, nicht schlaff überhängend) und mit Sippen aus der Festuca valesiaca agg. (bei dieser jedoch Deckspelze stets begrannt, Laubblattspreiten-Querschnitt – mit Ausnahme bloß von F. norica – generell ohne von außen nach innen durchlaufende Sklerenchymbündel)
Wuchshöhe:
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Höhe: (30)50–80(100) cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- windbestäubt (anemophil)
Ährchen 4-6-blütig
Anmerkung: Die Pflanzen blühen besonders an Schatthabitaten oft nur spärlich oder gar nicht
Blütenstand:
Rispenäste aufrecht, sehr rau
Ährchen 4–6-blütig
Anmerkung: Die Pflanzen blühen besonders an Schatthabitaten oft nur spärlich od. gar nicht.
Blütenblätter:
- reduziert/nicht vorhanden ("nackte Blüte")
- Farbe: grünlich
Ährchen 4–6-blütig
Anmerkung: Die Pflanzen blühen besonders an Schatthabitaten oft nur spärlich oder gar nicht
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
- Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 3 Staubblätter
- Staubblätter frei
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):
- unterirdische Ausläufer (dünne, mit Niederblättern besetzte Sprossachsen)
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Knoten deutlich erkennbar (Poaceae)
- mit unterirdischen Ausläufern
- Pflanze behaart
- Pflanze glauk/bereift
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
- Pflanze rauh
Pflanze schwach bläulich-grün
die meisten Laubblätter grundständig
Laubblattspreite oberseits zwischen den Nerven kurzhaarig
Rispenäste aufrecht, sehr rau
Verwechslungsmöglichkeit: Bei oberflächlicher Betrachtung zu verwechseln mit glauken Populationen von Poa nemoralis (diese nicht horstig, Stängelblätter abspreizend, Ligula 0–0,5 mm lang), mit manchmal bläulich-grüner Poa angu¬stifolia (grundständige Laubblätter jedoch wenige, i.d.R. grün, aufrecht, nicht schlaff überhängend) und mit Sippen aus der Festuca valesiaca agg. (bei dieser jedoch Deckspelze stets begrannt, Laubblattspreiten-Querschnitt – mit Ausnahme bloß von F. norica – generell ohne von außen nach innen durchlaufende Sklerenchymbündel)
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite mit kapuzenförmiger Spitze
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Blattstellung: Wechselständig
- Farbe: glauk (blaugrün)
- Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
- mit Blatthäutchen (Ligula)
- mit Blattscheide
- Nervatur parallel-/bogennervig
- Querschnitt: Spreite röhrig (hohl) oder eingerollt
- Spreite nadel-/borstenförmig/fädlich
Laubblattspreite eng eingerollt, fast haarförmig erscheinend, 0,2–0,4 mm im Durchmesser
Pflanze schwach bläulich-grün
die meisten Laubblätter grundständig
Ligula 1–2 mm lang, abgerundet
Laubblattspreite oberseits zwischen den Nerven kurzhaarig
Verwechslungsmöglichkeit: Bei oberflächlicher Betrachtung zu verwechseln mit glauken Populationen von Poa nemoralis (diese nicht horstig, Stängelblätter abspreizend, Ligula 0–0,5 mm lang), mit manchmal bläulich-grüner Poa angu¬stifolia (grundständige Laubblätter jedoch wenige, i.d.R. grün, aufrecht, nicht schlaff überhängend) und mit Sippen aus der Festuca valesiaca agg. (bei dieser jedoch Deckspelze stets begrannt, Laubblattspreiten-Querschnitt – mit Ausnahme bloß von F. norica – generell ohne von außen nach innen durchlaufende Sklerenchymbündel)
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Lebensraum:
Eichen- u. Buchenwälder, Waldränder, Waldschläge, Geröllhalden, Felsen; nicht nur auf basischen Böden, v. a. auf Intermediärböden od. auf oberflächlich versauerten Waldböden
Anmerkung: Die Pflanzen blühen besonders an Schatthabitaten oft nur spärlich oder gar nicht.
Ökologie:
Eichen- u. Buchenwälder, Waldränder, Waldschläge, Geröllhalden, Felsen; nicht nur auf basischen Böden, v. a. auf Intermediärböden od. auf oberflächlich versauerten Waldböden
Anmerkung: Die Pflanzen blühen besonders an Schatthabitaten oft nur spärlich oder gar nicht.
Geologie/Boden:
- Säureliebend (=acidophil)
- pH-indifferent/auf intermediärem Gestein
Eichen- u. Buchenwälder, Waldränder, Waldschläge, Geröllhalden, Felsen; nicht nur auf basischen Böden, v. a. auf Intermediärböden od. auf oberflächlich versauerten Waldböden
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
VI–VII