Berchtold-Zwerg-Laichkraut
Potamogeton berchtoldii
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Laichkraut i.e.S / Potamogeton s.str.
Familie (familia)
Laichkrautgewächse / Potamogetonaceae
Synonym: Kleines Laichkraut
Laubblatt außerhalb des Wassers zusammenfallend; (1)1,5–2,5 mm breit, Mittelnerv an der Blattbasis höchstens ¼× so hoch wie breit und mit 2 deutlichen Nerven (aus langgestreckten, im Durchlicht auffallend hell erscheinenden Zellen) parallel dazu; Seitennerven 0,5–1 mm unter der Laubblattspitze fast rechtwinkelig in den Mittelnerv mündend; Höcker (je 2 knotige Ausbuchtungen) am Laubblattgrund meist deutlich ausgebildet; vier Fruchtknoten; Früchtchen 1,5–2(2,5) mm lang, am Rücken abgerundet. Größe: 10–100 cm lang. Wasserpflanze. VI–IX. Stehende oder langsam fließende Gewässer, Seen, Tümpel, Teiche, beschattete Altwässer, Gräben auf humosen Schlammböden; collin–montan; zerstreut. Variabel (oft schwierig von Potamogeton pusillus zu unterscheiden, siehe dort).
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Wasserpflanze
Wuchsform:
- krautig
Laubblatt außerhalb des Wassers zusammenfallend
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
Größe: 10–100 cm lang
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
Blütenblätter:
- Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
vier Fruchtknoten
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 4 Staubblätter
Blütenkelch:
- nicht vorhanden oder hinfällig
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Flutend (unter Wasser) wachsend
Höcker (je 2 knotige Ausbuchtungen) am Laubblattgrund meist deutlich ausgebildet
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Laubblätter alle gleich gestaltet
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- Spreite linealisch
Laubblatt (1)1,5–2,5 mm breit, Mittelnerv an der Blattbasis höchstens ¼× so hoch wie breit u. mit 2 deutlichen Nerven (aus langgestreckten, im Durchlicht auffallend hell erscheinenden Zellen) parallel dazu; Laubblatt außerhalb des Wassers zusammenfallend
Seitennerven 0,5–1 mm unter der Laubblattspitze fast rechtwinkelig in den Mittelnerv mündend; Höcker (je 2 knotige Ausbuchtungen) am Laubblattgrund meist deutlich ausgebildet
Stipeln offen
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Lebensraum:
- untergetaucht im oder auf dem Wasser
Wasserpflanze
Stehende od. langsam fließende Gewässer, Seen, Tümpel, Teiche, beschattete Altwässer, Gräben auf humosen Schlammböden
Ökologie:
- Wasserpflanze (Hydrophyt)
Stehende od. langsam fließende Gewässer, Seen, Tümpel, Teiche, beschattete Altwässer, Gräben auf humosen Schlammböden
Zeigerwerte: 6 6 5 12 7 5
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
collin–montan
Geologie/Boden:
Stehende od. langsam fließende Gewässer, Seen, Tümpel, Teiche, beschattete Altwässer, Gräben auf humosen Schlammböden
Verbreitunsstrategien:
- Wasserverbreitung (Hydrochorie)
Blütezeit:
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
VI–IX