

Grünblüten-Wintergrün
Pyrola chlorantha
Gattung (genus)
Familie (familia)
Synonyme: Grünliches Wintergrün; Pyrola virens
Stängel (zumindest am Grund) scharfkantig; rotbraun, am Grund mit 1–2 Niederblättern, oben mit (0)1(2), pfriemlichen Hochblättern; Laubblattspreite 10–25(30) mm lang, rundlich, oft breiter als lang; Laubblattstiel meist länger als die Spreite. Blütenstand 4–12-blütig; Kelchzipfel 1,5–2 mm lang, höchstens so lang wie breit, 1/5–¼× so lang wie die Kronblätter; Krone blassgelblich-grün, schüsselförmig bis fast halbkugelig, Kronblätter 6–8 mm lang; Anthere 1,8–3 mm lang, geschwänzt; Griffel (4)6–7 mm lang, länger als der Fruchtknoten, die Krone überragend, stets (abwärts) gebogen, unterhalb der Narbe nicht verdickt. Höhe: 10–30 cm. H He, immergrün. (V)VI. Lichte, trockene, moderreiche Wälder, besonders Nadelwälder; oft über Dolomit; montan–subalpin; zerstreut bis selten.
Detailbeschreibung
Flora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Höhe: 10–30 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- selbstbestäubt (autogam)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Vorweiblichkeit
Selbstbestäubung?
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten nickend
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Infloreszenz wenigblütig
- Infloreszenz vielblütig
- Typ: Traube
Blütenstand 4–12-blütig
Stängel rotbraun, am Grund mit 1–2 Niederblättern, oben mit (0)1(2), pfriemlichen Hochblättern
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
- Blüten zylindrisch oder glockenförmig
- Blüten trichter- oder radförmig
- Farbe: gelb
- Farbe: grünlich
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
Griffel die Krone überragend
Kronblätter 6–8 mm lang
Krone schüsselförmig bis fast halbkugelig
Kelchzipfel 1/5–¼× so lang wie die Kronblätter
Krone blass-gelblich-grün
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
- Narbe geteilt (mit Narbenästen/Narbenlappen)
- Griffel aus der Blüte herausragend
Griffel (3)4–10 mm lang, länger als der Fruchtknoten, die Krone überragend
Griffel stets (abwärts) gebogen, unterhalb der Narbe nicht verdickt
Griffel (4)6–7 mm lang
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Staubblätter frei
Anthere 1,8–3 mm lang
Antheren geschwänzt
Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):
- unterirdische Ausläufer (dünne, mit Niederblättern besetzte Sprossachsen)
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Hochblätter vorhanden
- mit unterirdischen Ausläufern
- Niederblätter vorhanden
- Pflanze immergrün oder wintergrün
- Pflanze kahl
- Stängel kantig
- Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
Stängel (zumindest am Grund) scharfkantig
Stängel rotbraun, am Grund mit 1–2 Niederblättern, oben mit (0)1(2), pfriemlichen Hochblättern
immergrün
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Apex: Blattspreite mit stumpfer Spitze
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Grundständig (Rosette)
- Blattstellung: Wechselständig
- Farbe: dunkelgrün
- Grösse: klein (1 bis 2 cm)
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
- Spreite rundlich
Laubblattstiel meist länger als die Spreite
Stängel am Grund mit 1–2 Niederblättern, oben mit (0)1(2), pfriemlichen Hochblättern
Laubblattspreite 10–25(30) mm lang, rundlich, oft breiter als lang; immergrün
Rosette:
- Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)
- Halbrosettenpflanze (Rosette und Stängelblätter vorhanden)
Lebensraum:
- Wälder und Forste
Lichte, trockene, moderreiche Wälder, besonders Nadelwälder; oft über Dolomit
Ökologie:
- Magerkeitszeiger (Ausgelaugte, nährstoffarme Böden)
Lichte, trockene, moderreiche Wälder, besonders Nadelwälder; oft über Dolomit
Geologie/Boden:
Lichte, trockene, moderreiche Wälder, besonders Nadelwälder; oft über Dolomit
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
(V)VI

