Rot-Seifenkraut
Saponaria ocymoides
Gattung (genus)
Familie (familia)
Nelkengewächse / Caryophyllaceae
Synonyme: Kleinblüten-Seifenkraut, Saponaria ocimoides
Stängel niederliegend, mindestens 10 cm lang (außer bei Hungerformen), mehrblütig; Laubblätter (1,4)2–3(3,3) cm lang und 0,5–1,3 cm breit; Blütenstand locker-gabelig, klebrig-zottig; Kelch 6–8(12) mm lang, mit Glieder-Drüsenhaaren; Krone 12–18 mm lang, dunkelpurpurrot; Früchte 6–8 mm lang. Höhe: 10–25 cm. Hemikryptophyt. Blütezeit: IV–X. Trockene Hänge, Felsschuttfluren, Flussgeschiebe, Mauern, offene Wegböschungen, lichte Wälder (besonders Föhrenwälder); basenhold; collin–subalpin; häufig bis zerstreut.
Detailbeschreibung
Flora status:
Im Burgenland nur kultivert und verwildernd
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- pollakanth (mehrmals blühend)
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Höhe: 10–25 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
- Beblätterung: Brakteoser Blütenstand (Blätter im Blütenstandsbereich sind Hochblätter, Blütenstand daher deutlich abgesetzt)
- Typ: Komplexe Blütenstände ohne eindeutige Hauptachse: Thyrse/Zymoid/Pleiochasium, etc..
Stängel (außer bei Hungerformen), mehrblütig
Blütenstand locker-gabelig, klebrig-zottig
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Apex: Blütenblätter (oder Kronzipfel) stumpf
- Blüten stieltellerförmig
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Farbe: rot
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
Krone 12–18 mm lang, dunkelpurpurrot
Blütensymmetrie:
- Blüte radiärsymmetrisch
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtblätter verwachsen
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 5 Staubblätter
- Staubblätter frei
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- Pflanze behaart
- Pflanze drüsig
- Wuchs: Pflanze niederliegend oder aufsteigend
Stängel niederliegend, mindestens 10 cm lang (außer bei Hungerformen), mehrblütig
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Blattrand: ganzrandig
- Blattstellung: Gegenständig
- Grösse: klein (1 bis 2 cm)
- Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
- Spreite eiförmig
- Spreite spatelförmig
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Behaarung: Blattoberseite behaart
- Behaarung: Blattunterseite behaart
- Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
Laubblätter (1,4)2–3(3,3) cm lang und 0,5–1,3 cm breit
Blattstiel:
- Blattstiel fehlend (sitzendes Blatt)
- Blattstiel kurz (undeutlich)
Lebensraum:
- Felsstandorte
- Ruderalstandorte
- Wälder und Forste
Trockene Hänge, Felsschuttfluren, Flussgeschiebe, Mauern, offene Wegböschungen, lichte Wälder (besonders Föhrenwälder)
Im Burgenland nur kultiviert und verwildernd
Ökologie:
Trockene Hänge, Felsschuttfluren, Flussgeschiebe, Mauern, offene Wegböschungen, lichte Wälder (besonders Föhrenwälder); basenhold
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
- montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
collin–subalpin
Geologie/Boden:
- Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend
Trockene Hänge, Felsschuttfluren, Flussgeschiebe, Mauern, offene Wegböschungen, lichte Wälder (besonders Föhrenwälder); basenhold
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 04 - April
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
- 09 - September
- 10 - Oktober
Blütezeit: IV–X