Trinia glauca subsp. glauca


Art (species)

Klein-Faserschirm / Trinia glauca

Gattung (genus)

Faserschirm / Trinia

Familie (familia)

Doldenblütler / Apiaceae


Im Burgenland die einzige Unterart von Trinia glauca. Nähere Informationen siehe dort.

Synonym: Trinia glaberrima

Wurzel kurz, knollig; Laubblattzipfel 2–3 cm lang, ohne deutliche Mittelrippe; Fruchtstiele 2–5 × so lang wie die reife Frucht; Hüllblätter und Hüllchenblätter meist fehlend. IV–V(VI). Steppenroller. Trockenrasen (Rasensteppen); collin–untermontan. Im Pannonikum.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Gebiet:

Im Pannonikum

Lebensform:

Wuchsform:

  • ausdauernd
  • bienn (zweijährig)
  • hapaxanth (nur einmal blühend, danach absterbend)
  • krautig

kurzlebig bis ausdauernd

 

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch

siehe Trinia glauca

Männliche Pflanzen deutlich niedriger als weibliche Pflanzen

Blütenbiologie:

  • Blüten eingeschlechtich (rein weiblich oder rein männlich)
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Pflanze zweihäusig
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

selten einige zwittrige Blüten

Blütenstand:

  • Anordnung: Infloreszenz oder Einzelblüten auf beblättertem Stängel
  • Beblätterung: Nackter Blütenstand (keine Hochblätter zwischen den Blüten)
  • Typ: Doppeldolde
  • Infloreszenz vielblütig

Hüllblätter u. Hüllchenblätter meist fehlend

♂ Blüstand gelblich, ♀ grünlich

Blütenstand spoarrig verweigt mit zahlreichen Nebendolden

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blüte mit Nektarien/Nektarblättern/Diskus
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: gelb
  • Farbe: rot
  • Farbe: weiß oder cremefarben
  • Grösse: Blüten sehr klein (unter 5mm Durchmesser)

Kronblätter der ♂ Blüten gelblich-weiß, unterseits rötlich, die der ♀ Blüten weiß, sehr klein u. hinfällig

 

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten unterständig
  • Fruchtblätter verwachsen
  • Griffel: 2 (bzw. Narben (bei Seggen))

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 5 Staubblätter
  • Staubblätter frei

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch freiblättrig
  • nicht vorhanden oder hinfällig

Kelch undeutlich

Wurzel (Knolle, Rhizome, Zwiebel):

  • Speicherwurzel(n) – Rüben und Wurzelknollen

Wurzel kurz, knollig

 

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • Mit Faserschopf (= Tunika) am Grund der Pflanze
  • Pflanze glauk/bereift
  • Pflanze kahl
  • Wuchs: Pflanze aufrecht wachsend
  • Seitentriebe abstehend/ ausladend

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Blattform: geteilt, geschnitten
  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: zusammengesetzt: zweifach (doppelt) oder mehrfach
  • Blattstellung: Grundständig (Rosette)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Farbe: glauk (blaugrün)
  • Laubblätter nicht alle gleich gestaltet (meist Rosetten- und Stängelblätter)
  • mit Blattscheide
  • Grösse: mittelgross (2 bis 10 cm)
  • Spreite linealisch

Laubblattzipfel 2–3 cm lang, ohne deutliche Mittelrippe

obere Laubblätter mesit nur wenige Fiederzipfel

Rosette:

Fruchtstand:

Fruchtstiele 2–5× so lang wie die reife Frucht

Hüllblätter u. Hüllchenblätter meist fehlend

Frucht:

  • Achäne /Karyopse
  • Spaltfrucht (z.B. Ahorn)

Doppelachäne

Fruchtstiele 2–5× so lang wie die reife Frucht

Frucht ungeflügelt, eiförmig, etwas zusammengedrückt, kahl

 

Samen:

  • Frucht einsamig
  • Frucht zwei- bis wenigsamig
  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Teilfrucht einsamig

Lebensraum:

  • Trockenrasen

Trockenrasen (Rasensteppen)

Im Pannonikum

Ökologie:

  • An Trockenstandorte angepasst (Xerophyt)
  • Lichtliebend (=heliophil)
  • Magerkeitszeiger (Ausgelaugte, nährstoffarme Böden)

Steppenroller

Trockenrasen (Rasensteppen)

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder

collin–untermontan

Geologie/Boden:

  • Kalkliebend (=basiphil) bzw. karbonatliebend

siehe Trinia glauca

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Verbreitunsstrategien:

  • Flugfrucht (Anemochorie)

Steppenroller

Blütezeit:

  • 04 - April
  • 05 - Mai
  • 06 - Juni

IV–V(VI)