Kahle Sand-Wicke

Vicia glabrescens


Gattung (genus)

Sand-Wicke / Vicia villosa s.lat.

Gattung (genus)

Wicke / Vicia

Familie (familia)

Schmetterlingsblütler / Fabaceae


Diese Art wird laut EF4 als Unterart von Vicia villosa geführt und heißt dann Vicia villosa subsp. varia.

Synonyme: Kahle Wicke, Bunte Wicke, Falsche Vogel-Wicke;  Vicia villosa subsp. pseudovillosa, Vicia villosa subsp. dasycarpa, Vicia dasycarpa, Vicia varia, Vicia polyphylla

Stängel,Laubblätter und Trauben kahl oder nur spärlich und anliegend behaart. Stängel oft weniger als 3 mm im Durchmesser; Trauben 5–15(30)-blütig; untere drei Kelchzipfel 1,5–2,5 mm lang, halblanzettlich bis linealisch, meist etwas kürzer als die Kelchröhre, kurzhaarig bis kahl; Krone 10–16 mm lang. Größe: 30–120 cm lang. Therophyt. VI–VIII. Wegränder, ruderalisierte Wiesen, (Getreide-)Äcker; collin–submontan; zerstreut, oft unbeständig. Auch in Ansaaten.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

  • Adventive= Eingebürgerte = Synanthrope (Archaeo-, Palaeo-, und Neophyten)

oft unbeständig

Auch in Ansaaten

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • krautig
  • Kletterpflanze (mit Ranken, Wurzeln, Haaren, Stacheln oder Seitenästen, sowie windende Pflanzen)

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Größe: 30–120 cm lang

Blütenbiologie:

  • Blüten zwittrig
  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)

Blütenstand:

Trauben kahl od. nur spärlich u. anliegend behaart

Trauben 5–15(30)-blütig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Schmetterlingsblüte

Krone 10–16 mm lang

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
  • Staubblätter verwachsen
  • Fabaceae: zweibrüderig (neun der zehn Filamente zu einer Röhre verwachsen, das zehnte mehr oder weniger frei)

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch behaart oder bewimpert
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich
  • Kelchzähne deutlich: zugespitzt

untere drei Kelchzipfel 1,5–2,5 mm lang, halblanzettlich bis linealisch, meist etwas kürzer als die Kelchröhre, kurzhaarig bis kahl

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • mit Ranken
  • Pflanze behaart
  • Pflanze kahl

Stängel u. Laubblätter u. Trauben kahl od. nur spärlich u. anliegend behaart

Stängel oft weniger als 3 mm in Durchmesser

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: zusammengesetzt, paarig (ohne Endblättchen)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
  • Fiederblätter: verzweigte oder unverzweigte Ranke anstelle des Endblättchens
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
  • mit Ranken

Stängel u. Laubblätter u. Trauben kahl od. nur spärlich u. anliegend behaart

Frucht:

  • Hülse (hängend, sich mit zwei Klappen öffnend)

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Ruderalstandorte
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
  • Äcker und Ackerrandstreifen

Wegränder, ruderalisierte Wiesen, (Getreide-)Äcker

oft unbeständig

Auch in Ansaaten

Ökologie:

Wegränder, ruderalisierte Wiesen, (Getreide-)Äcker

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

collin–submontan

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August

VI–VIII