Feinblättrige Vogel-Wicke
Vicia tenuifolia
Gattung (genus)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Schmetterlingsblütler / Fabaceae
Synonyme: „Schmalblatt-Wicke“; Vicia cracca subsp. tenuifolia; incl. subsp. dalmatica
Platte der Fahne ca. 2× so lang wie ihr Nagel; Trauben (samt Stiel) meist 1½–2× so lang wie ihre Tragblätter; Blüten (9)12–15 mm lang. — Fiederpaare 5–13, Fiedern linealisch, 1–2,5(3) cm lang u. 2–4 mm breit, fast parallelnervig, kurz u. dicht anliegend (?) behaart od. kahl; Trauben 10–30(35)-blütig; Blütenduft: manchmal Holunder; Fahne länger als die Flügel, meist lebhaft purpurviolett (selten weiß); Flügel meist deutlich heller gefärbt als die übrige Krone; Fruchtträger kurz, auch zuletzt nur ½× so lang wie die Kelchröhre. Höhe: 60–150 cm. He. V–VIII. Trockene Mager- u. Fettwiesen, lichte Wälder, Gebüschränder; collin–submontan
Platte der Fahne ca. 2× so lang wie ihr Nagel; Trauben (samt Stiel) meist 1½–2× so lang wie ihre Tragblätter; Blüten (9)12–15 mm lang. — Fiederpaare 5–13, Fiedern linealisch, 1–2,5(3) cm lang und 2–4 mm breit, fast parallelnervig, kurz und dicht anliegend (?) behaart oder kahl; Trauben 10–30(35)-blütig; Blütenduft: manchmal Holunder; Fahne länger als die Flügel, meist lebhaft purpurviolett (selten weiß); Flügel meist deutlich heller gefärbt als die übrige Krone; Fruchtträger kurz, auch zuletzt nur ½× so lang wie die Kelchröhre. Höhe: 60–150 cm. Hemikryptophyt. V–VIII. Trockene Mager- und Fettwiesen, lichte Wälder, Gebüschränder; collin–submontan; im Pannonikum häufig, sonst zerstreut bis selten. UÖG; –B, W, N, O, St, K, S, T; – BAY; GR; LC, BG,BS, SüdT, TN (s slt), VI, Fri; SLO. RL:Ö: Alp, nVL 3, SüdT 4. – [2n = 24] – (V. cracca subsp. tenuifolia; incl. subsp. dalmatica) Feinblättrige Vogel-W., „Schmalblatt-W.“ / V. tenuifolia
DetailbeschreibungFlora status:
- Ureinheimisch = indigen
Lebensform:
- Hemikryptophyt (Stauden)
Wuchsform:
- ausdauernd
- krautig
- Kletterpflanze (mit Ranken, Wurzeln, Haaren, Stacheln oder Seitenästen, sowie windende Pflanzen)
Wuchshöhe:
- 50 bis 100 cm: hochwüchsig
- Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig
Höhe: 60–150 cm
Blütenbiologie:
- Blüten zwittrig
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)
Blütenstand:
- Infloreszenz vielblütig
- Typ: Traube
Trauben (samt Stiel) meist 1½–2× so lang wie ihre Tragblätter
Trauben 10–30(35)-blütig
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blütenhülle freiblättrig
- Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
- Farbe: mehrfarbig oder gemustert
- Farbe: purpurn oder (purpur)rosa
- Farbe: violett
- Farbe: weiß oder cremefarben
- Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
- Grösse: Blüten klein (5 bis 10 mm Durchmesser)
- Schmetterlingsblüte
Platte der Fahne ca. 2× so lang wie ihr Nagel
Blüten (9)12–15 mm lang
Fahne länger als die Flügel, meist lebhaft purpurviolett (selten weiß); Flügel meist deutlich heller gefärbt als die übrige Krone
Fruchtträger kurz, auch zuletzt nur ½× so lang wie die Kelchröhre
weibliche Organe (Gynözeum):
- Fruchtknoten oberständig
- Griffel: 1
Fruchtträger kurz, auch zuletzt nur ½× so lang wie die Kelchröhre
männliche Organe (Andrözeum):
- Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
- Staubblätter verwachsen
- Fabaceae: zweibrüderig (neun der zehn Filamente zu einer Röhre verwachsen, das zehnte mehr oder weniger frei)
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
- Kelch verwachsenblättrig
- Kelchzähne deutlich
- Kelchzähne deutlich: zugespitzt
Fruchtträger kurz, auch zuletzt nur ½× so lang wie die Kelchröhre
Blütenduft:
Blütenduft: manchmal Holunder
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- mit Ranken
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
- Blattform: zusammengesetzt, paarig (ohne Endblättchen)
- Blattstellung: Wechselständig
- Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
- Fiederblätter: verzweigte oder unverzweigte Ranke anstelle des Endblättchens
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
- mit Ranken
- Nervatur parallel-/bogennervig
- Spreite linealisch
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
Fiederpaare 5–13, Fiedern linealisch, 1–2,5(3) cm lang u. 2–4 mm breit, fast parallelnervig
kurz u. dicht anliegend (?) behaart od. kahl
Frucht:
- Hülse (hängend, sich mit zwei Klappen öffnend)
Fruchtträger kurz, auch zuletzt nur ½× so lang wie die Kelchröhre
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
Lebensraum:
- Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
- Wälder und Forste
Trockene Mager- u. Fettwiesen, lichte Wälder, Gebüschränder
Ökologie:
Trockene Mager- u. Fettwiesen, lichte Wälder, Gebüschränder
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
collin–submontan
Vermehrungsstrategien:
- sexuell
Blütezeit:
- 05 - Mai
- 06 - Juni
- 07 - Juli
- 08 - August
V–VIII

