Zottel-Sand-Wicke

Vicia villosa subsp. villosa

Gattung (genus)

Sand-Wicke / Vicia villosa s.lat.

Gattung (genus)

Wicke / Vicia

Familie (familia)

Schmetterlingsblütler / Fabaceae


Synonyme: Zottige Sand-Wicke, Zottel-Wicke; Vicia villosa s. str.

Stängel, Laubblatt und Trauben ± dicht bis lockerzottig behaart. Stängel oft mehr als 3 mm im Durchmeser; Trauben 10–30(40)-blütig; untere 3 Kelchzipfel 3–5 mm lang, linealisch, ca. so lang wie die Kelchröhre, lang bewimpert; Krone 15–20 mm lang, Fahne meist violett, Flügel blau. Größe: 30–120 cm lang. ☉ Therophyt.VI–VIII. Getreide- (besonders Roggen-)Äcker, Wiesen,Böschungen; collin–montan; Ob im Gebiet indigen?; ursprünglich als Futterpflanze kultiviert; in Begrünungssaaten.

 

Detailbeschreibung
Details

Flora status:

Ob im Gebiet indigen?; ursprünglich als Futterpflanze kultiviert; in Begrünungssaaten

Lebensform:

Wuchsform:

  • annuell
  • Kletterpflanze (mit Ranken, Wurzeln, Haaren, Stacheln oder Seitenästen, sowie windende Pflanzen)
  • krautig

Wuchshöhe:

  • 15 bis 50 cm: mittelhoch
  • 50 bis 100 cm: hochwüchsig
  • Größer als 100cm: Sehr hochwüchsig

Größe: 30–120 cm lang

Blütenbiologie:

  • Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
  • Blüten zwittrig
  • tierbestäubt (zoophil, meist Insekten)

Blütenstand:

  • Infloreszenz vielblütig
  • Infloreszenz dichtblütig
  • Typ: Traube

Trauben ± dicht bis lockerzottig behaart

Trauben 10–30(40)-blütig

Blütenblätter:

  • Anzahl: 5
  • Blütenhülle freiblättrig
  • Blütenhülle ungleichförmig (heterochlamydeisch = Gliederung in Kelch und Krone)
  • Farbe: blau
  • Farbe: violett
  • Grösse: Blüten mittelgross (1-2 cm Durchmesser)
  • Schmetterlingsblüte

Krone 15–20 mm lang

Fahne meist violett, Flügel blau

Blütensymmetrie:

weibliche Organe (Gynözeum):

  • Fruchtknoten oberständig
  • Griffel: 1

männliche Organe (Andrözeum):

  • Anzahl: 10 Staubblätter (meist zwei Kreise zu je fünf Staubblättern)
  • Staubblätter verwachsen
  • Fabaceae: zweibrüderig (neun der zehn Filamente zu einer Röhre verwachsen, das zehnte mehr oder weniger frei)

Blütenkelch:

  • Anzahl: 5 Kelchblätter
  • Kelch verwachsenblättrig
  • Kelchzähne deutlich
  • Kelchzähne deutlich: zugespitzt
  • Kelch behaart oder bewimpert

untere 3 Kelchzipfel 3–5 mm lang, linealisch, ca. so lang wie die Kelchröhre, lang bewimpert

Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:

  • mit Ranken
  • Pflanze behaart

Stängel, Laubblatt u. Trauben ± dicht bis lockerzottig behaart

Stängel oft mehr als 3 mm im Durchmeser

Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):

  • Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
  • Behaarung: Haartyp: Einfache Haare
  • Blattform: zusammengesetzt (z.B. Eschenblatt)
  • Blattform: zusammengesetzt, paarig (ohne Endblättchen)
  • Blattstellung: Wechselständig
  • Fiederblätter: viele (vier oder mehr) Fiederpaare
  • mit Ranken
  • mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)

Stängel, Laubblatt u. Trauben ± dicht bis lockerzottig behaart

Frucht:

  • Hülse (hängend, sich mit zwei Klappen öffnend)

Samen:

  • Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)

Lebensraum:

  • Äcker und Ackerrandstreifen
  • Wiesen (außer Feuchtwiesen und Trockenrasen)

Getreide- (bes. Roggen-)Äcker, Wiesen,Böschungen

ursprünglich als Futterpflanze kultiviert; in Begrünungssaaten

Ökologie:

Getreide- (bes. Roggen-)Äcker, Wiesen,Böschungen

Höhenstufen:

  • Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
  • montan bzw. untermontan (bis 700/900m SH) – Buchenwälder
  • Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder

collin–montan

Vermehrungsstrategien:

  • sexuell

Blütezeit:

  • 06 - Juni
  • 07 - Juli
  • 08 - August

VI–VIII