Eigentliches Weiß-Veilchen
Viola alba subsp. alba
Art (species)
Gattung (genus)
Familie (familia)
Eine der beiden burgenländischen Unterarten von Viola alba. Weitere Informationen siehe dort.
Synonym: Helles Weiß-Veilchen
Ausläufer lang, die längsten Internodien 23–36 mm lang; Laubblätter behaart, ± spitz, mit geraden Rändern, beiderseits mit ≈ 19–26 Kerben; Fruchtknoten und Frucht behaart. (Hauptverbreitung: Südost-Europa).
Detailbeschreibung
Wuchsform:
Wuchshöhe:
- 5 bis 15 cm: kleinwüchsig
- 15 bis 50 cm: mittelhoch
Höhe: 5–10(20) cm
Blütenbiologie:
- Blüten oder Blütenähnliche Strukturen vorhanden: Vermehrung über Samen (Samenpflanzen)
- Blüten zwittrig
Blütenstand:
Blütenstiel behaart
Blütenblätter:
- Anzahl: 5
- Blüten gespornt
- Farbe: violett
- Farbe: weiß oder cremefarben
Krone zur Gänze weiß oder violett
weibliche Organe (Gynözeum):
Fruchtknoten behaart
Narbe hakig
Blütenkelch:
- Anzahl: 5 Kelchblätter
Kelchblätter stumpf
Blütenduft:
- mit deutlichem Blütenduft (kräftig bzw. stark lt. EF 4)
Blütenduft: stark: Veilchen
Spross, Achse, Stamm (zB Borke), Stängel, Internodien:
- mit oberirdischen Ausläufern (bzw. Kriech- oder Legtrieben)
Ausläufer lang, die längsten Internodien 23–36 mm lang
Ausläufer oberirdisch, bogig aufsteigend, grün, nicht wurzelnd, höchstens 1 mm im Querschnitt, im 1. Jahr blühend
Blatt (Bl. Spreite, Haare, Farbe, Nervatur):
- Behaarung: (allg.) Laubblatt behaart
- Blattform: einfach und ungeteilt (zB Buchenblatt)
- Apex: Blattspreite zugespitzt
- Blattrand: gekerbt
- mit Nebenblättern (und/oder Nebenblättchen)
Laubspreite ungeteilt, gekerbt
Vorblätter etwas oberhalb der Mitte des Blütenstiels
überwinternde Laubblätter zur Blütezeit vorhanden
Stipeln der Laubblätter linealisch, 4–10× so lang wie breit, die inneren (oberen) so lang wie die äußeren (unteren)
Fransen drüsemlos, Mittelrippe kurz bewimpert
Spreite breit-3-eckig
Laubblätter ± spitz, mit geraden Rändern, beiderseits mit ≈ 19–26 Kerben
Laubblätter behaart
Blattstiel:
- Blattstiel lang (deutlich)
Laubblattstiel der (überwinternden) Sommer-Laubblätter mit 0,5–1,4 mm lang, waagrecht abstehenden Haaren
Rosette:
- Vollrosettenpflanze (alle Laubblätter in der Grundrosette)
Pflanze ohne beblätterten Stängel, höchstens mit Ausläufern; alle Blüten in den Achseln von Grundblättern (also grundständig = aus der Grundrosette entspringend) oder von Laubblättern oberirdischer Ausläufer
Samen:
- Samen von Fruchtknoten eingeschlossen (Bedecktsamer)
- Samen mit Elaiosomen (helle, fleischige Anhängsel)
Same mit großem Elaiosom
Lebensraum:
- Wälder und Forste
- Waldlichtungen, Waldschläge, Gebüsche, Saumgesellschaften
Eichen- und Eichenhainbuchenwälder, Waldschläge
Höhenstufen:
- Collin (von 0 bis 250/400 m SH) – Waldsteppenzone, trocken-warme Eichen-Hainbuchenwälder
- Submontan (bis 350/450m SH) - Buchenwälder und Eichen-Hainbuchenwälder
collin–submontan
Blütezeit:
- 03 - März
- 04 - April
III–IV

